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Tag des Tourismus auf neuen Wegen - Schwerpunkt Nachhaltigkeit verändert Konzept

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Von: Christina Jachert-Maier

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Tag des Tourismus
Der Tag des Tourismus am Tegernsee bringt Gastgeber ins Gespräch © TTT/Pfeiler

Zum ersten Mal fand ein Tag des Tourismus unter freiem Himmel statt, zum ersten Mal stand das Thema Nachhaltigkeit über allem. Das Fazit von TTT-Chef Christian Kausch fällt rundum positiv aus.

Kreuth - „Wir haben durchwegs positive Rückmeldungen bekommen.“ Gut möglich, so Kausch, dass auch der nächste Tag des Tourismus wieder im Freien und mit ähnlichem Konzept stattfindet – auch wenn diese Form heuer eigentlich der Pandemie geschuldet war. Der Tourismus-Tag fand auf dem Waldfestplatz in Kreuth statt.

Workshops in kleinen Gruppen

„Wir wollten natürlich nicht, dass sich große Menschentrauben bilden“, erklärt Kausch. Darum lagen die mehr als 20 Stände und Stationen weit auseinander, die verschiedenen Workshops fanden in kleinen Gruppen statt. „Über den Tag verteilt war an allen Ständen immer etwas los“, berichtet Kausch. Insgesamt hätten etwa 150 Menschen den Tag des Tourismus 2022 besucht. Eine gute Resonanz, die in etwa der in den Jahren vor Corona entspricht. In den vergangenen beiden Jahren musste der Gastgeber-Treff wegen Corona ausfallen.

Gegenseitiges Kennenlernen befördern

Die Örtlichkeit und auch die Ausrichtung der Veranstaltung könnte aber durchaus als Blaupause für die kommenden Jahre dienen, macht Kausch deutlich. Dazu gehört auch, dass keine Fachleute von außerhalb zu Vorträgen anreisen, sondern die Leistungsanbieter vor Ort viel Gelegenheit haben, sich kennenzulernen und auszutauschen. „Uns ist aufgefallen, dass viele gar nicht wissen, welche innovativen Impulse es hier am Tegernsee gibt“, meint der TTT-Chef. So wichtig es sei, bisweilen über den örtlichen Tellerrand zu schauen: Nachhaltigkeit bedeutet auch und vor allem Regionalität.

„Das Konkrete ist wichtig, die Umsetzung“, betont Kausch. Dass dies am Tegernsee gelinge, davon zeuge das jüngst auf den Weg gebrachte Nachhaltigkeitskonzept für die Seefeste. Es beinhaltet ein offizielles Plastik- und Einwegverbot für alle Standbetreiber und Schausteller, die Wahl regionaler Produkte sowie ein Verkehrskonzept und soll stetig weiterentwickelt werden. Was bei den Seefesten funktioniert, findet – in angepasster Form – auch bei den Adventsmärkten Anwendung. Im Thema Nachhaltigkeit sei jetzt viel Bewegung, man packe ein Thema nach dem anderen an, meint Kausch: „Und da ist die Netzwerkpflege wahnsinnig wichtig.“  

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