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Diese Villa der 95-jährigen sollen die vier Verdächtigen ausgeräumt haben. 

Nach Millionen-Raub in Kreuther Villa

Witwe vergiftet? Rechtsmedizin macht Gutachten

Kreuth - Nach dem Millionen-Raub aus der Villa einer 95-jährigen Kreutherin ist ein Tatverdächtiger auf wieder auf freiem Fuß. Die Leiche der Kreutherin wird immer noch untersucht.

Nach wie vor hält ein Fall von schwerem Raub in Kreuth die Ermittler auf Trab. Während eine 95-jährige Rentnerin in einem Seniorenheim in Rottach-Egern betreut wurde, sollen der Hausmeister, ein Ehepaar, das mit der Pflege der Rentnerin beauftragt war, und ein 66-Jähriger aus dem Landkreis Miesbach die Kreuther Villa der ehemaligen Antiquitätenhändlerin ausgeräumt haben. 

Die Todesumstände der 95-Jährigen sind weiter ungeklärt

Beziffern, so der Pressesprecher am Polizeipräsidium Süd, Jürgen Thalmeier, lasse sich der Wert der Beute aber noch immer nicht. „Der Gutachter ist derzeit mit der Wertermittlung beschäftigt.“ Auch was die Todesumstände der am 22. März im Krankenhaus Agatharied verstorbenen Rentnerin angeht, konnten bislang keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden. Die erste Untersuchung nach Exhumierung der 95-Jährigen hatte keine Indizien auf Fremdeinwirkung geliefert. „Derzeit wird eine toxikologische Untersuchung durchgeführt“, erklärt Thalmeier. Mit einem Ergebnis sei innerhalb der nächsten fünf Wochen aber nicht zu rechnen. 

„Der Haftbefehl gegen den Ehemann der Pflegerin wurde außer Vollzug gesetzt“

Drei der vier Tatverdächtigen sitzen weiterhin in Untersuchungshaft. „Der Haftbefehl gegen den Ehemann der Pflegerin wurde außer Vollzug gesetzt“, sagt Thalmeier. Dieser befinde sich inzwischen gegen Auflagen auf freiem Fuß. Die Polizei trage derzeit „alles Be- und Entlastende“ zusammen.

hb

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