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Ursula Giese-Eggers wird von TTT-Manager Peter Rie in der Naturkäserei geehrt.

Gästeehrung 2016

Wahnsinns-Rekord: Diese Frau besucht zum 60. Mal den Tegernsee

Bad Wiessee/Kreuth - Peter Rie von der TTT ehrte Ursula Giese-Eggers aus Wachtberg-Pech (bei Bad Godesberg) für 60 Aufenthalte in Bad Wiessee. 

Erstmals kam die Pädagogin, die in Göttingen Referendare ausbildete, 1979 nach Bad Wiessee. 1991 heiratete sie ihre Studentenliebe Wolfgang Eggers, der bis 1987 Gesandter an der Deutschen Botschaft in Moskau war. „Zu selben Zeit, als mein Mann nach siebenjähriger Tätigkeit in Moskau pensioniert wurde, bekam ich von der Gemeinde Bad Wiessee die Botschafter-Card für meinen 50. Besuch im Kurort“, berichtete Frau Giese-Eggers schmunzelnd.

1989 kam das Paar erstmals gemeinsam in den Kurort und wohnte lange Jahre im rustikalen Hagnbauer am Dorfplatz in Alt-Wiessee. „Der herrliche Blick auf den See und die umliegende Berglandschaft hat uns immer wieder fasziniert“, so der Stammgast. Die Besitzerin der Goldenen Wandernadel erinnert sich gerne an den Aufstieg zum Hirschberg-Gipfel oder zum Ross- und Buchstein. Aber auch die Rundfahrten mit den Bootsverleihern Grieblinger sind in bester Erinnerung, ebenso die privaten FDP-Freundschaften im Tegernseer Tal.

Auch nach dem Tod des Ehemannes 2006 ist Giese-Eggers Bad Wiessee immer treu geblieben. Bei dem rund vierwöchigen Aufenthalt in der Nebensaison genießt sie seit zehn Jahren zwei Mal wöchentliche Sprühbäder im Jod-Schwefelbad, um ihre Vitalität zu erhalten. Dazu ist als Urlaubs-Quartier das nahe gelegene Gästehaus Meran bestens geeignet.

„Im fortgeschrittenen Alter liebe ich lange Spaziergänge auf der schönen Wiesseer Seepromenade, freue mich über die zahlreichen Sitzmöglichkeiten, aber auch über den Kinderspielplatz am See, da ich Mehrgenerationenstätte schon immer bevorzugt habe.“ Viele alte Freundschaften aus ganz Bayern werden in Bad Wiessee gepflegt. „Wir genossen bis vor wenigen Jahren das kleine und feine Bistro neben dem Aquadome, gekrönt durch den traumhaften Rundumblick. Das jetzige Schicki-Micki-Gehabe dort finden meine Freunde und ich einfach nur entsetzlich, was man so nicht belassen sollte“, sagt Ursula Giese-Eggers abschließend.

mm

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