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Nimmt Spekulationen nicht allzu ernst: Helene in Bayern (r.), Eigentümerin von Wildbad Kreuth.

Zukunft weiter offen

Herzogin: Spekulationen um Wildbad Kreuth nicht ernstnehmen

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Kreuth - Die Tegernseer Stimme spekulierte am Freitag über ein Wellness-Hotel in Wildbad Kreuth. Jetzt meldet sich die Herzogin selbst und stellt klar: Ernst nehmen sollte man das nicht.

Laut dem Bayerischen Rundfunk hat die Eigentümerin des Tagungszentrums in Wildbad Kreuth, Herzogin Helene in Bayern, die Information der Tegernseer Stimme zur Zukunft des Hauses als nicht ernst zu nehmend bezeichnet. Demnach gibt es noch keine Entscheidung über CSU-Winterklausuren. Überhaupt gebe es nichts neues zur Zukunft des Hauses.

Das deckt sich auch mit den Recherchen unserer Zeitung. Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider (CSU) teilte bereits am Dienstagmorgen auf Nachfrage mit, dass seines Wissens ebenfalls noch nichts fix ist. "Es wäre schön, wenn die CSU auch weiter in Kreuth tagen kann." Viel wichtiger sei ihm aber, dass schnellstmöglich wieder Leben in Kreuth einziehe.

Und das deckt sich wiederum mit dem Satz, den Helene in Bayern dem BR sagte: "Wichtig ist, dass das Haus eine Zukunft hat, wer darin tagt, ist nicht so furchtbar wichtig." 

Wesentlich interessanter ist laut unseren Informationen die Problematik um den Brandschutz. Tatsächlich scheinen Eigentümerin und Investoren gerade intensiv die Kosten eines neuen Brandschutzes für das alte Gemäuer zu diskutieren. Deren Dimension lässt sich im Moment wohl noch nicht abschätzen.

kmm

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