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Soll wieder Sanatorium werden: Wildbad Kreuth. Herzogin Helene in Bayern sagt: „Es läuft gut mit den Verhandlungen und in die richtige Richtung. Aber am bisherigen Status hat sich noch nichts geändert.“

Gemeinde bewilligt Parkplätze

Wildbad Kreuth macht weiteren Schritt in Richtung Sanatorium

Das geplante Sanatorium in Wildbad Kreuth war nun wieder Thema im Kreuther Bauausschuss. Dass die Änderungsanträge so früh behandelt wurden, war dabei kein Zufall, wie die Herzogin bestätigt.

Kreuth – Dabei ging es, wie Bürgermeister Josef Bierschneider betonte, zwar nur um Detailfragen, die von Seiten der Gemeinde abgesegnet werden sollen und dann zur weiteren Bearbeitung im Genehmigungsverfahren an das Landratsamt gehen. Aber dass die Änderungsplanung zur Nutzung überhaupt noch im Oktober und knapp zwei Wochen nach der Gemeinderatsitzung abgewogen wurde, ließ aufmerken. „Das Timing war gewollt“, bestätigte gestern dann auch Herzogin Helene in Bayern telefonisch, „uns war es wichtig, die Änderungsplanung noch im Oktober zu behandeln, um damit nicht in die Weihnachtszeit zu kommen. So kann man vorher noch die nötigen Schritte bearbeiten.“

Lesen Sie auch: Hier erklärt die Herzogin exklusiv ihre Pläne für Wildbad Kreuth

Ist das ein Indiz, dass die Verhandlungen, die einstige Tagungsstätte in ein Sanatorium umzubauen, nun dem Ende entgegengehen und dass die Vertragsunterzeichnung in greifbare Nähe rückt? Verneint hat Herzogin Helene das nicht, aber gleichwohl sehr positiv betont: „Es läuft gut mit den Verhandlungen und in die richtige Richtung. Aber am bisherigen Status hat sich noch nichts geändert.“

Konkret musste sich der Bauausschuss mit der Anzahl der Stellplätze bei Sanatoriums-Normalbetrieb und bei Veranstaltungen im Festsaal befassen – ein Indiz, dass wirklich nur noch um Details geht. Jedenfalls befürworteten die Gemeinderäte 65 Stellplätze für das Sanatorium und legte den Schlüssel für die notwendigen Stellplätze für den Festsaal fest. Der liegt bei einem Stell- je fünf Sitzplätzen. „Wieviel es letztendlich werden, hängt von den Sitzplätzen im Festsaal ab“, erklärte Bierschneider und stellte zudem die zusätzliche Nutzung des Gernberg-Parkplatzes mit Shuttleservice in Aussicht.

Der Gemeindechef betonte noch einmal, dass ein Bebauungsplan für das Vorhaben nicht erforderlich sei, weil sich die Umbauten alle hinter der historischen Fassade abspielten, und dass schließlich schon alle grundsätzliche Fragen beantwortet worden seien. Deshalb stimmten die sechs Mitglieder des Bauausschuss der Änderungsplanung zum Antrag auf Vorbescheid auch allesamt zu.

Alexandra Korimorth

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