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Gehören zur FWG-Führung: (v.l.) Walter Stindl (Beisitzer), Wolfgang Rebensburg (2. Sprecher), Sebastian Marschall (Sprecher) und Markus Wrba (Beisitzer). 

Wolfgang Rebensburg gibt nach 17 Jahren sein Amt ab

Führungswechsel bei der FWG Kreuth

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17 Jahre lang hat Wolfgang Rebensburg die Freie Wählergemeinschaft in Kreuth geleitet. Jetzt hat er das Zepter an Sebastian Marschall übergeben.

Kreuth Bei der Hauptversammlung der FWG Kreuth, zu der 22 Mitglieder und Unterstützer ins Gasthaus Göttfried gekommen waren, wurde Sebastian Marschall mit einer Enthaltung zum neuen Sprecher gewählt. Der 34-jährige Jurist war bereits zweiter Sprecher, gehört seit 2008 der FWG an und ist seit drei Jahren Mitglied der Gemeinderatsfraktion. „Beste Voraussetzungen also für das Amt“, meinte Rebensburg über seinen Nachfolger. Rebensburg wird Sebastian Marschall weiterhin bei der Führung unterstützen und tatkräftig zur Seite stehen, da Marschall noch bis Anfang nächsten Jahres für die berufliche Weiterbildung sehr eingespannt ist. Der Übergang wird also fließend laufen.

Den Vorstand bilden künftig Sebastian Marschall als Sprecher, Wolfgang Rebensburg als zweiter Sprecher, Michael Unger, der als Schriftführer wiedergewählt wurde, Thomas Doreth, der auch künftig Kassier bleibt sowie die Beisitzer Walter Stindl und Markus Wrba.

Sebastian Marschall bedankte sich für das Vertrauen der Anwesenden und würdigte die Verdienste von Wolfgang Rebensburg. „Er hat 17 Jahre fantastische Arbeit für die FWG geleistet“, sagte der neue Sprecher. Rebensburg ist seit 1996 im Gemeinderat und vertritt seit 2016 Bürgermeister Josef Bierschneider im Amt. Weitere Sitze hinzugewinnen, das ist das Ziel der FWG. Weitere Schwerpunkte sind der Tourismus und ein Mobilitätskonzept für die Bürger. Zu diesem Zweck wird die FWG im Juli eine Infofahrt ins österreichische Werfenweng unternehmen. Wichtig ist Marschall auch, die Infrastruktur für Gewerbetreibende zu verbessern. „Vor allem Handwerkern und jungen Leuten muss es möglich sein, in der Gemeinde zu bleiben“, so Marschall. Kreuth müsse Vorsorge treffen, dass der Altersdurchschnitt nicht höher werde.

Nicht nur dem verstorbenen Anton Sennhofer, Unterstützer und Gründungsmitglied der FWG, wurde gedacht. Norbert Kerkel, Fraktionsvorsitzender der FW im Kreistag, berichtete über die Themen Mobilität im Landkreis, über Landschaftsschutzgebiete sowie über die finanzielle Situation des Landkreises.

gr

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