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Beim Zug 2010 in Kreuth hatte die Oberlandbahn einen großen Auftritt.

Zeit für Enthüllungen

Kreuther Gaudiwurm startet am Sonntag um 13.13 Uhr

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Kreuth - Die Lokalpolitik schlottert schon. Wen nehmen die Hirschbergler dieses Mal mit ihren ausgefeilten Umzugswagen aufs Korn? Letztes Mal landeten sie jedenfalls so einige Treffer.

Frech, witzig und ziemlich verrückt: Das war der Faschingszug 2010 in Kreuth. Damals rollte zum Beispiel ein Felsmassiv auf Rädern über die Bundesstraße, mit Kletterwand. Das riesige Gefährt erinnerte an die „größte Schweinerei“, den Griff in die Kasse des Tegernseer Alpenvereins. Der Name des Schatzmeisters, der dies getan hatte, prangte in großen Lettern auf dem Wagen.

Was Thema sein wird, wenn sich am morgigen Sonntag, 13.13 Uhr, nach sechs Jahren wieder ein Faschingszug durch Kreuth bewegt, ist noch ein großes Geheimnis. Seit Wochen wird an den Wagen gebaut, aber was da entsteht, soll ein Rätsel bleiben. Darauf legen auch die jungen Hirschbergler wert, die uns Fotos vom Wagenbau haben zukommen lassen. An was die Burschen basteln, bleibt im Dunkeln – und das soll auch so sein. Die Enthüllung gibt’s erst morgen. Schließlich lebt der Faschingszug von der Überraschung. Dass die Kreuther zu Fasching für viele Schenkelklopfer gut sind, zeigt auch ein Blick in die Faschingszeitung, die beim Zug verkauft wird.

Den Gaudiwurm am Sonntag werden um die 35 Wagen und Gruppen bilden. 25 haben sich laut Faschingszug-Organisator Florian Oberlechner angemeldet, etwa zehn kommen erfahrungsgemäß unangemeldet dazu.

Los geht’s pünktlich um 13.13 Uhr in Scharling. Von dort bewegt sich der Zug über die Bundesstraße in Richtung Ortszentrum Kreuth und weiter über die Riedlerbrücke zum Leonhardstoana Hof. Die B 307 wird zwischen Einmündung Scharling und Raineralmbrücke von 13 bis 17 Uhr gesperrt. Ohnehin geht’s am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur feucht-fröhlichen Faschingsgaudi. Der RVO stellt für die Besucher Verstärkerbusse zur Verfügung.

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