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Heißluftballon-Spektakel

Montgolfiade 2018 im Tegernseer Tal: Alles strahlt

Optimaler Auftakt zur 18. Tegernseer Tal Montgolfiade. Ob Sonne oder die Gesichter der Besucher, Ballonfahrer und Organisatoren: Alles strahlte.

Rottach-Egern – Am Freitag, quasi zum Pre-Opening der Tegernseer Tal Montgolfiade startete noch fünf Ballone. Am Samstagvormittag hoben bei besten Bedingungen schon zehn Team ab und entschwebten über Schliersee, Bayrischzell und den Wendelstein nach Brannenburg. „Es war der Hammer. Sensationell das Panorama, das sich uns bot. Alle Passagiere, aber auch die Fahren waren komplett begeistert“, schwärmte Startleiter Michael Unger, als er wieder auf der Oswaldwiese eintraf.

Dort war schon mittags viel los. Man spazierte zwischen den bunten Heißluftballonen, Modellballonen, einem Luftschiff und einem sogenannten Hopper, einem zweisitzigen Heißluftballon, hindurch und ließ sich von den sanften, obgleich feuerspeienden Riesen und wie sie sich vom knallblauen Himmel abhoben, beeindrucken. Am größten war das Staunen bei den Kindern. Der Botschafter der Stiftung KinderHerz, Jupp Hein aus Meschede im Sauerland, erklärte lauthals, wie das mit dem Befüllen der Hüllen, dem Feuer und dem Fahren im Wind funktioniert. Als Kinder dann auch noch helfen durften, den Ballon aufzubauen, waren sie begeistert und als sie gegen einen Spendenbetrag von fünf Euro für die Stiftung einsteigen und 20 bis 25 Meter abheben durften, waren sie glückseelig. Das ließen sich freilich auch die Erwachsenen nicht entgehen. Dutzende Mal stiegen der angeleinte Fesselballon von Hein und der Hopper von und mit Balloner Michael Wimmer auf und ab. „Das können wir nicht planen und funktioniert nur wenn es fast Windstill ist“, sagt Michael Unger. Glück für die Besucher am Samstag. Wenn die Wetterlage nicht so optimal ist, bieten die Balloner die Möglichkeit eine Ballonhülle von Innen zu begehen. „Auch das begeistert unsere Besucher immer“, versichert Unger.

Begeistert zeigten die sich schon am Freitagabend beim Vorglühen – sowohl der Modellballone auf dem Geländes des Freibads, als auch an den Ständen des Schmankerlmarktes, wo von Glühwein bis Champagner, von heißer Suppe bis zum Raclettebrot vor allem Regionalgenüssen geboten waren. Dadurch, dass Rottach-Egerns Bürgermeister Christian Köck gemeinsam mit Bad Wiessees Bürgermeister Peter Höß die weit über 600 Gäste begrüßte, setzten die beiden Gemeindechefs ein Zeichen dafür, dass die Montgolfiade eine Veranstaltung des gesamten Tegernseer Tals ist und nicht einer einzelnen Gemeinde. Tourismus-Chef Christian Kausch eröffnete die erste Veranstaltung auf Rottacher Flur und übergab an DJ Max, der mit Hits aus fünf Jahrzehnten den Kurpark in eine Partyzone verwandelte.

Das blieb er auch am Samstag und Sonntag. „Es war eine Super-Stimmung“, meint Peter Rie, Veranstaltungsmanager der Tegernseer Tal Tourismus GmbH. Vor allem das Ballonglühen zog viel Publikum. Erwartungsgemäß gab’s Platzprobleme. Wegen der Enge am Kurpark konnten nur drei der großen Hüllen platziert werden. Aber auch die Modellballons, von denen neun am Ufer leuchteten, sorgten für ein faszinierendes Ambiente. Auch die große Lasershow gefiel. Letztlich, so Rie, kamen am Wochenende zwischen 8000 und 10 000 Besucher. Am Sonntag konnten die Ballone nicht mehr abheben. In den oberen Luftschichten wäre es zu ungemütlich geworden: Es gab heftige Böen. Nun rüsten sich die Veranstalter schon fürs kommende Wochenende. Wieder ist am Samstag und Sonntag für ein buntes Programm gesorgt. Freie Ballonstarts sind bei entsprechender Witterung die ganze Woche über möglich.

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Stimmen zur Montgolfiade 2018

Michael Wimmer (53) aus Bad Griesbach: Ich fahre seit 18 Jahren bei der Montgolfiade mit und finde die Flächen in Rottach auf alle Fälle besser. Der Startplatz an sich ist großzügiger und nicht durch Bäume begrenzt. Er ist gewalzt und man kann mit dem Auto drauffahren. Das macht es leicht. Dann haben wir hier noch den meteorologischen Vorteil: Der Wallberg schirmt nämlich während des Aufbaus und Starts den kalten Wind ab. Das ist perfekt.

Madeleine Peter (44) aus München: Wir sind das erste Mal und extra wegen der Montgolfiade nach Rottach-Egern gekommen. Die Werbung dafür habe ich schon im November/Dezember gesehen und es mir gemerkt, weil man sonst als Nicht-Skifahrer-Familie im Winter so wenig machen kann. Wir sind überrascht wie toll es ist. Und lernen können die Kinder hier auch noch was. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen.

Andreas Baus (37) aus München: Ich bin das 17te Mal mit meinem Ballon dabei. Die Gegebenheiten und der Startplatz hier hinten auf der Wiese sind für uns Ballonfahrer zwar besser als in Bad Wiessee. Schade finde ich aber, dass hier kein See vorne dran ist und es keinen Nachtmarkt gibt und die Distanz zum Festplatz so groß ist. Die Wege sind zu lang. Für die Besucher ist das vielleicht nicht ganz so glücklich?

Anke Bauer (50) aus Nürnberg: Wir haben früher einmal in Waakirchen gewohnt und kennen die Montgolfiade in Wiessee vom Ballonglühen her. Von der Lage her finde ich es hier wunderschön und fast besser als am Westufer. Weil hier keine Bäume stehen kann man die Ballone länger und schon von weitem sehen. Klar wäre es schöner, wenn Start- und Festplatz zusammenlägen. Aber für die Abendparty ist es am See doch super.

Ralf Hansen (55) aus Grabenstätt: Ich bin schon viermal mit meinem Ballon bei der Montgolfiade in Bad Wiessee mitgefahren. Dieses Jahr bin ich aber nur als Besucher da. Für die Ballonfahrer macht es wenig Unterschied, dass der Startplatz jetzt hier hinten ist. Denn wir sind aus Platzgründen auch sonst oft von hier gestartet. Dass Start- und Festplatz nicht eins sind, ist für den Besucher und sein Erlebnis nicht von Vorteil.

Joan Dingmann (78) aus St. Cloud, Minnesota, USA: Ich bin nicht nur ein Ballon-Fan, sondern ein Ballon-Groupie. Regelmäßig fahre ich zum Ballon-Treffen nach Albuquerque, war aber schon drei Mal beim Baloonfestival in Toblach, Südtirol, einmal in Filzmoos, Austria, und vor zwei Jahren hier beim Heißluftschifftreffen hier am Tegernsee. Von der Atmosphäre ist es hier wundervoll. Es sollte aber mehr Platz geben beim Ballonglühen.

Alexandra Korimorth

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