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Hält viel von Biergärten, aber wenig von Selfies: Uli Hoeneß

Abseits des Fußballs 

Kommt der Hoeneß-Biergarten? FCB-Präsident überrascht auch mit Idee für den Tegernsee

Fabrikant, Fußballer, Präsident: In einem Interview hat Uli Hoeneß jetzt gesagt, was er beruflich gerne noch machen würde. Für eine Sache sei er aber schon zu alt.

München - Der Fußball hat Uli Hoeneß zum Star gemacht, aber der Präsident des FC Bayern hat sich noch nie bloß auf den Sport beschränkt. Sein Talent als Geschäftsmann hat sicher bereits dazu beigetragen, dass der FC Bayern sich als Nonplusultra des deutschen Fußballs etabliert hat. Genauso etabliert hat er sich als Unternehmer, gründete 1985 eine Wurstfabrik in Nürnberg, die heute von seinen Kindern geführt wird.

Aber wie es aussieht, reicht Hoeneß das noch nicht. In einem Interview mit der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung sagte er nun, dass er „ein geborener Dienstleister“ sei. Offenbar sucht er deshalb nach einer neuen Aufgabe. In diesem Zusammenhang bezeichnete er auch die FC-Bayern-Fans als „Kunden“.

Hoeneß: „Jetzt mache ich das nicht mehr“

Er „würde gern mal einen Biergarten aufmachen und selbst bedienen“, sagte er der Zeitung. Wäre er zehn oder 15 Jahre jünger, hätte Hoeneß sogar Lust, ein Hotel am Tegernsee zu eröffnen. Aber: „Jetzt mit 66 Jahren mache ich das nicht mehr“, so Hoeneß.

Bei momentan vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer Dortmund und weiterhin viel Aufregung um die umstrittene Pressekonferenz der Bayern-Bosse vor einer Woche kam Hoeneß der lockere Plausch mit der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung sicher gelegen.

Viele Fans würden Hoeneß‘ Biergarten sicher besuchen

Ob er solche Gespräche auch als Bedienung in seinem eigenen Biergarten führen könnte, scheint eher unwahrscheinlich. So würde der prominente Gastgeber sicher einen ständig hohen Andrang und viel Stress garantieren - und sicher auch den ein oder anderen Gast, der kein Freund von Hoeneß ist. 

Außer Frage steht, dass Uli Hoeneß als Bedienung viele Selfies machen müsste - oder zumindest darum gebeten würde. Spaß hat er daran nicht, wie er im Interview sagt: „Das kann mal passieren, aber man will nicht 20 bis 30 Selfies machen.“ In seine Spieler kann er sich dabei gut hinein versetzen: „Das ist schon eine neue Krankheit in unserer Gesellschaft. Deshalb ziehen sich die Spieler gern aufs Zimmer zurück.“ 

Aldi gehört zu den Kunden von Hoeneß

Wie Hoeneß selbst als Kunde in der Gastronomie behandelt werden möchte, ließ er ebenfalls durchblicken: So legt er Wert auf ein gutes Bett, weil er Rückenprobleme hat, und schätzt einfache, bodenständige Küche. Was seine Lebensmittelproduktion angeht, hält Hoeneß es ebenfalls einfach: Seine Würste gibt es unter anderem bei Aldi oder gelegentlich bei McDonald‘s zu kaufen.

chp

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