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Das alte Jodbad dürfte bald Geschichte sein. Nächstes Jahr soll es abgerissen werden, um dem Bau eines Gesundheitshotels Platz zu machen. Für den Badebetrieb errichtet die Gemeinde Bad Wiessee ein neues Badehaus.

Planung wird bei Sondersitzung gezeigt

Das neue Gesicht des Wiesseer Kurviertels

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Bad Wiessee -  Bei einer Sondersitzung am Dienstag, 15. Dezember, stellt die Gemeinde Bad Wiessee sowohl die Planung für das Gesundheitshotel als auch einen Entwurf fürs neue Badehaus vor

Präsentiert wird das neue Gesicht des Kurviertels: Bei einer Sondersitzung am Dienstag, 15. Dezember, stellt die Gemeinde Bad Wiessee sowohl die Planung für das Gesundheitshotel mit OP-Trakt und Personalhaus als auch einen Entwurf fürs neue Badehaus vor. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Rathaus. 

Wie die Sportsclinic aussehen soll, legen Florian Kamelger und Andreas Bänzinger als Chefs des Schweizer Unternehmens Sports Medicine Excellence Group (SME) persönlich dar. Begleitet werden sie von Mitarbeitern des Star-Architekten Matteo Thun. Thun hatte im Auftrag der Gemeinde Bad Wiessee einen spektakulären Entwurf für die Gestaltung des Kurviertels gezeichnet. Das erregte die Aufmerksamkeit der SME. Der ursprüngliche Entwurf wurde zwar mächtig eingedampft, doch das Büro Thun übernimmt nun auch die Detailplanung für das Luxushotel der SME mit 65 Zimmern. 

Es ist ganz auf die Bedürfnisse von Patienten ausgerichtet, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben. Geht alles nach Plan, wird Anfang 2018 Eröffnung gefeiert. Der Gebäudekomplex entsteht auf dem Gelände des jetzigen Jodschwefelbads. Nächstes Jahr wird das alte Gemäuer abgerissen. Die heilsamen Bäder werden dann in einem neuen Badehaus verabreicht. Die Gemeinde hat entschieden, dieses Gebäude in eigener Regie zu errichten. 

Zwar hätte es einen Investoren gegeben, doch dessen Planung war der Kommune zu massiv. Darum stemmt die Gemeinde den Bau nun selbst und spart dadurch viel Miete. Die Planung für dieses Badehaus wird ebenfalls in der öffentlichen Sitzung gezeigt. „Wir haben viel gearbeitet“, sagt Bürgermeister Peter Höß (Wiesseer Block). Er freue sich, nun zum Jahresabschluss Konkretes zeigen zu können.

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