Der Steg an der Wasserwacht-Hütte in Rottach-Egern wurde erneuert. Unsere Aufnahme entstand 2018 bei der Inbetriebnahme des neuen Rettungsboots.
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Der Steg an der Wasserwacht-Hütte in Rottach-Egern wurde erneuert. Unsere Aufnahme entstand 2018 bei der Inbetriebnahme des neuen Rettungsboots.

Gemeinde beteiligt sich finanziell

5000 Euro für den neuen Wasserwacht-Steg

  • Christina Jachert-Maier
    VonChristina Jachert-Maier
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Die Wasserwacht Rottach-Egern hat den Steg an ihrer Wachhütte ertüchtigt. Die Gemeinde beteiligt sich finanziell.

Rottach-Egern – Nach 22 Jahren und diversen Hochwasser-Ereignissen war der Steg der Rottacher Wasserwacht am Ende. „Der ist uns beim Sanieren zusammengebrochen“, berichtete Jan Zangenfeind, Vorsitzender der örtlichen Wasserwacht, dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung. Dort bat die Rettungsorganisation um einen Zuschuss für die – inzwischen vollzogene – Erneuerung des Stegs.

Der Gemeinderat bewilligte einmütig eine Summe von 5000 Euro und erhöhte damit den von der Verwaltung empfohlenen Betrag in Höhe von 3500 Euro. Dies auf Vorschlag von Alexandra Wurmser (CSU), die auf die Bedeutung der Wasserwacht verwies. Es handle sich um ehrenamtliche Lebensretter, erinnerte sie. FWG-Kollege Hermann Ulbricht unterstützte Wurmsers Antrag. Die Wasserwacht sei oft am See: „An dem Steg ist immer was los.“ Auch Michael Hagn (Blitz) signalisierte sein Einverständnis. „Das ist ein wichtiger Verein“, erklärte er.

Finanziell ist die Rottacher Wasserwacht wegen der Corona-Pandemie in die Schieflage geraten. „Kein Seefest, nie ein Parkplatzdienst“, erklärte Zangenfeind. Damit sind Einnahmen weggebrochen, die sonst in Investitionen fließen. Wegen des Stegbaus sei der Verein nun in Schulden geraten. Die Rottacher Wasserwacht, so der Vorsitzende, sei eine kleine Ortsgruppe, aber eine sehr beständige. Aktuell baue sich eine „junge, frische Mannschaft“ auf. Die langjährige und gute Jugendarbeit der Wasserwacht hob auch Bürgermeister Christian Köck (CSU) hervor. Stefan Niedermaier (Blitz) empfahl der Wasserwacht, angesichts der nachvollziehbaren Einbußen durch Corona eine Spendenaktion zu starten. Ein Gedanke, den die Kassiererin des Vereins, die als Zuhörerin bei der Sitzung zugegen war, mit einem Nicken quittierte: „Wird gemacht.“

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