Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen
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Vor dem Wertstoffhof wird immer wieder Müll abgestellt . 

Lang will Kameras aufstellen 

Bürgermeister stocksauer über „Saubären“ am Wertstoffhof

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Die „Saubären“ würde Rottachs Stellvertretender Bürgermeister Josef Lang (CSU) gern mit der Wildkamera aufspüren. Und das nicht mal im Wald, sondern direkt am Wertstoffhof.

Rottach-EgernDer Zweck des Wertstoffhofs ist zwar das Abladen von Müll, sofern er wiederverwertbar ist – aber nur zu den Öffnungszeiten. Manchen schert das wenig. „Es gibt Rücksichtslose, die ihren Müll einfach vor der Tür abladen“, berichtete Lang bei der Sitzung des Gemeinderates. Er appelliere an alle Bürger, das zu unterlassen. „Man muss halt vorher schauen, wann der Wertstoffhof geöffnet hat.“ Dinge einfach vors Tor zu stellen, ist für ihn kein Kavaliersdelikt. Es könne sich sogar um eine Straftat handeln.

Zumal mancher sich mit dem heimlichen Abstellen vor dem Wertstoffhof einfach die Entsorgungskosten sparen will, wie Hermann Ulbricht (FWG) anmerkte, der beim Kommunalunternehmen VIVO beschäftigt ist. Das sei nicht nur in Rottach-Egern so, sondern im ganzen Landkreis. Überall seien die Mitarbeiter der Wertstoffhöfe vor der Öffnung der Tore damit beschäftigt, abgestellten Müll zu entsorgen. „Und da ist auch mal Asbest dabei“, berichtete Ulbricht. Dinge also, die nicht einfach kostenlos in den Container geworfen werden dürfen. Gibt man sie regulär ab, ist eine Gebühr fällig. Die kann ziemlich hoch ausfallen, wie Lang weiß. Neulich habe er Ytong-Bausteine zur Bauschuttsortieranlage fahren lassen, berichtete er. Die Entsorgung sei teuerer gewesen als der Kauf vor 20 Jahren. 

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