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Hinter dem Rottacher Postgebäude sollen Wohnungen gebaut werden.

„Wir wollen keine Verstädterung“

An der Rottacher Hauptstraße: Hohe Häuser nur in der ersten Reihe

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Hinter der ehemaligen Rottacher Post soll gebaut werden. Die Pläne beschäftigten jetzt den Rottacher Bauausschuss. 

Rottach-Egern – An der Rottacher Hauptstraße haben hohe Geschäftshäuser ihren Platz. „Aber dahinter soll es moderater sein“, erklärte Bürgermeister Christian Köck (CSU) im Bauausschuss. Schließlich wolle man eine Verstädterung des Ortes unbedingt vermeiden. Um einen klaren Kurs für die Zukunft festzulegen, will der Gemeinderat einen Bebauungsplan für den Bereich aufstellen. Dabei wird es auch um ein Grundstück neben dem Rathaus gehen, direkt hinter der ehemaligen Post. Dessen Eigentümerin hat schon wiederholt Pläne für ihr Grundstück an der Nördlichen Hauptstraße vorgelegt.

Wohnungsbau hinter der ehemaligen Rottacher Post

Die ersten Entwürfe hatten im Bauausschuss keine Zustimmung gefunden. Jetzt lag ein Plan auf dem Tisch, den Köck am Vortag ausführlich mit der Antragstellerin und deren Architekten erörtert hatte. Er sieht ein Wohnhaus mit einer Wandhöhe von 6,60 Metern vor, dazu eine Tiefgarage. Acht Wohnungen mit etwa 80 Quadratmetern sollen entstehen.

Die Planung sei „ein großer Fortschritt“, meinte Gabriele Schultes-Jaskolla (FW). Die eher kleinen Wohnungen könne Rottach-Egern gut brauchen, nachdem sie auch bezahlbar sein dürften. Auch Vize-Bürgermeister Sepp Lang (CSU) signalisierte Zustimmung: „Das Gebäude ist jetzt so, dass wir es zulassen können.“

Gebaut werden soll es so schnell aber nicht. Wie Köck berichtete, will die Grundstückseigentümerin derzeit lediglich ausloten, was auf der Fläche möglich ist. Dies deshalb, weil sie das Areal an ihre beiden Söhnen übergeben will. Möglich ist dort Köck zufolge nur eine Wohnnutzung, auch wenn es sich um ein Mischgebiet handelt. Dies sei der Erschließungssituation geschuldet, erklärte der Bürgermeister.

Grundstück hinter Rottacher Postgebäude: Noch gilt eine Veränderungssperre

Aktuell ist das Grundstück mit einer Veränderungssperre belegt. Sie gilt, bis der Bebauungsplan in Kraft ist. Derzeit hat das Verfahren aber noch gar nicht begonnen. Wie Köck ankündigte, wird der Gemeinderat voraussichtlich in der Oktober-Sitzung den Aufstellungsbeschluss fassen. Die Gemeinde stehe in dieser Sache auch mit dem Planungsverband München in Verbindung, dessen Mitglied sie sei: „Wir haben da schon viel Arbeit und Zeit hineingesteckt.“  

Lesen Sie auch:   Bürgermeister Köck will in Rottach-Egern bezahlbaren Wohnraum schaffen

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