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Für die Asyl-Traglufthalle im Birkenmoos werden seit Mittwoch neue Wasserleitungen gelegt.

Bis Februar soll sie stehen

Asyl-Traglufthalle: Arbeiten haben begonnen

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Rottach-Egern - 120 Flüchtlinge sollen in der Traglufthalle am Birkenmoos in Rottach-Egern unterkommen - und zwar möglichst bald. Am Mittwochmorgen haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen.

Am Dienstagabend stimmte Bürgermeister Christian Köck (CSU) den Gemeinderat mit einem Sachstandsbericht auf das Vorhaben ein. Wie berichtet, soll die 36 mal 36 Meter große Halle Anfang Februar stehen. Weil zusätzlich auch Küchencontainer aufgestellt werden, damit sich die Flüchtlinge selbst versorgen, müssen zusätzliche Strom- und Wasserleitungen verlegt werden. 

Am Mittwoch wurde damit begonnen, eine bestehende Leitung des Wasserversorgungsvereins Oberhagrain zu verlegen. Sie befindet sich bisher noch direkt unter der künftigen Halle. Weil deren Wasser nicht ausreicht, wird die nahe gelegene Hauptwasserleitung der Stadt Tegernsee angezapft und ein Ableger zur künftigen Halle gebaut. Auch muss die Fläche, auf der die Halle stehen wird, begradigt werden, „sonst funktioniert die Technik der Traglufthalle nicht“, sagte Köck. Weil das Kieswerk Fischbachau ab nächster Woche Winterpause macht, wurde ebenfalls damit begonnen, den für die Begradigung nötigen Kies anzuliefern.

Bei einem gut besuchten Info-Abend hatte Köck zwar vor kurzem interessierte Rottacher ausführlich über die künftige Flüchtlings-Situation aufgeklärt, doch im Februar, ehe die Asylbewerber eintreffen, soll die Traglufthalle für die Bürger offen stehen. „Mit einem Tag der offenen Tür wollen wir zusätzlich für Transparenz sorgen“, kündigte der Rathauschef an.

Beschlossen wurde bei der Sitzung, drei ehrenamtliche Helfer in den neuen Integrationsbeirat des Landkreises zu entsenden. Neben dem Rottacher Hubert Hörterer als Sprecher des Helferkreises werden bedarfsweise die Gemeinderäte Gabriele Schultes-Jaskolla (FWG) und Thomas Tomaschek (Grüne) entsendet.

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