Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Die unendliche Geschichte: Diskutiert wurde schon viel über das Glasl-Gelände, passiert ist bisher wenig.

Zu viele Unklarheiten

Ausschuss lehnt Bauprojekt auf Glasl-Gelände ab

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Es ist so ein bisschen die unendliche Geschichte von Rottach-Egern. Wieder gibt es eine neue Idee für einen Neubau am Gasthof Glasl. Dem Bauausschuss gefällt sie nicht.

Rottach-Egern – Die Baupläne der Tengelmann Ernst Immobilienmanagement GmbH am Reisbergerweg in Rottach-Egern, also auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs Glasl, haben den Ortsplanungsausschuss schon mehrfach beschäftigt. Jetzt lag mal wieder ein neuer Vorbescheidsantrag auf dem Tisch – diesmal für den Neubau von zwei Einfamilienhäusern mit Doppelgarage. In der Vergangenheit hatte es verschiedene Versionen für die Häuser gegeben – mal miteinander verbunden, mal getrennt.

Bauamtsleiterin Christine Obermüller klärte darüber auf, dass wegen der Lage eines der Häuser unter Umständen die Tennenbrücke am alten Glasl-Bau umgestaltet werden müsste. Dies müsse aber die Denkmalschutzbehörde entscheiden. Vize-Bürgermeister Josef Lang (CSU), der die Sitzung leitete, war zudem nicht mit den Unterbauten an den Balkonen einverstanden. Außerdem gehe aus den Plänen nicht eindeutig hervor, an welchem der Häuser diese Unterbauten entstehen sollen. „Mir ist klar, dass es letztlich um möglichst viel Wohnraum geht“, sagte Lang. Insgesamt gebe es bei dem Vorhaben aber einfach noch zu viele „Unklarheiten“. Dies fand auch Jakob Appoltshauser (SPD).

Am Ende wurde die Voranfrage einstimmig abgelehnt. Die Mitglieder des Ausschusses können sich also schon jetzt darauf einstellen, dass das geplante Bau-Projekt am Reisbergerweg erneut auf der Tagesordnung erscheinen wird.

gr

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