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Der neue Bauhof in Rottach-Egern nimmt Gestalt an.

Die Dächer sind drauf

Bauhof Rottach-Egern: Mitte September gibt's Richtfest

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Rottach-Egern – Die neue Fahrzeughalle des Rottacher Bauhofs ist unter Dach, ebenso die Splitthalle. Damit dürfte gesichert sein, dass rechtzeitig vor dem Wintereinbruch alles passt.

Die Schneepflüge der Gemeinde sollten dann eine ordentliche Unterkunft haben und genügend Splitt müsste auch bereitliegen. „Das ist auch das Wichtigste“, meint Stefan Staudinger, Amtstechniker im Rottacher Rathaus. Und wird auch demnächst gefeiert: Am 15. September lädt die Gemeinde Rottach-Egern zum Richtfest ihres neuen Bauhofs ein.

Rund 3,7 Millionen Euro investiert die Kommune in die Rundum-Erneuerung ihres Bauhofs. Dass dieser am gewohnten Standort in Kalkofen bleibt, macht den Neubau zu einer logistischen Herausforderung. Für den Betrieb mit 26 Mitarbeitern musste ein Behelfsdomizil geschaffen werden. Wie berichtet, hat die Gemeinde ein Zelt neben dem Rottacher Feuerwehrhaus errichtet, in dem die Gerätschaften untergebracht sind.

Auch das Feuerwehrhaus selbst wird teilweise genutzt. Dort haben die Bauhof-Mitarbeiter ihr Brotzeitstüberl, auch das Büro ist dort untergebracht. Die Werkstatt hat in der alten Walzenhalle, dem ehemaligen Feuerwehrhaus, Obdach gefunden. Mit dem Übergangsquartier komme die Mannschaft gut zurecht, erklärt Staudinger: „Trotz der Einschränkungen.“ Zu tun gibt’s für den Bauhof auch im Sommer eine Menge. Am Wochenende etwa erforderten die Aufbauarbeiten für den Rosstag viel Einsatz. „Aber wir haben wirklich immer viel zu tun“, meint Staudinger.

Keine Sommerpause gibt’s auch auf der Bauhof-Baustelle. Ansonsten wäre der enge Zeitplan nicht zu halten. Die offizielle Eröffnung des Gesamtkomplexes ist im Januar vorgesehen. Neben der Fahrzeug- und der Splitthalle entstehen eine Werkstatt, eine Schreinerei sowie Sozialräume für die Mitarbeiter.  jm

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