Viel los auf dem Berg

Bergwacht: Drei Einsätze in zwei Stunden

Rottach-Egern - Die Bergwacht aus Rottach-Egern ist am Dienstagvormittag im Dauereinsatz. Gleich dreimal innerhalb von zwei Stunden wurden die Bergretter zu einem Notfall gerufen.

Langweilig wird es der Bergwacht Rottach-Egern nicht. Gleich dreimal in zwei Stunden wurden die Retter zu einem Unfall gerufen. Um 11 Uhr ging es los. Im Söllbachtal hatte sich ein Forstarbeiter beim Entasten eines Baumes verletzt. „Dem ist was auf den Kopf gefallen“ erzählt Felix Oswald, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Rottach-Egern. Was genau passiert war, konnte er auch nicht sagen.

Für genauere Analyse blieb keine Zeit. Denn parallel ging ein zweiter Notruf ein. Während der Forstarbeiter vom BRK erstversorgt und dann ins Krankenhaus Agatharied geflogen wurde, erreichte die Bergwacht die Meldung über einen gestürzten Wanderer. Ein etwa 60-jähriger Mann war unterhalb der Rosssteinalmen gestürzt. „Es besteht der Verdacht auf eine Schulterverletzung“, sagt Oswald. Die Mannschaft der Bergwacht war direkt vom Söllbachtal dorthin gefahren und dann zu Fuß zu dem verunglückten aufgestiegen. Auch er wurde ins Krankenhaus Agatharied geflogen.

Als die Retter auf der Rückfahrt nach Rottach-Egern waren, kam Notruf Nummer drei. An der Kreuzbergalm war ebenfalls ein Wanderer gestürzt. Bei ihm könnte es sich um eine Sprunggelenksverletzung handeln. Er wird versorgt. „Es ist Urlaubszeit“, sagt Felix Oswald. „Da sind eben viele unterwegs.“

nip

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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