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Brand hatte Rottacher Hotel schwer zugesetzt: Ein neuer Waltershof soll kommen

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Von: Alexandra Korimorth

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Dem Hotelgebäude aus den 1980er-Jahren hat ein Brand schwer zugesetzt. Die Eigentümerin kam zu dem Schluss, dass ein Abriss und Neubau am meisten Sinn macht.
Dem Hotelgebäude aus den 1980er-Jahren hat ein Brand schwer zugesetzt. Die Eigentümerin kam zu dem Schluss, dass ein Abriss und Neubau am meisten Sinn macht. © Thomas Plettenberg

Ein Brand im Jahr 2019 hat dem Seehotel Waltershof in Rottach-Egern schwer zugesetzt. Inzwischen ist klar: Das Gebäude soll abgerissen und ein neuer Waltershof errichtet werden.

Rottach-Egern – Beinahe wäre der Abriss und Neubau des Seehotels Waltershof in der Seestraße nur eine Fußnote in der jüngsten Gemeinderatssitzung geblieben. Denn dort hat das Gremium in aller Kürze und einstimmig positiv über die Änderung des Bebauungsplans „Malerwinkel/ Seestraße/ Fürstenstraße“ befunden. Die stand deshalb auf der Agenda, weil sich die Hotel-Eigentümerin – die S+K Hotel und Gaststätten Betriebs GmbH, die zur Schmidhauser Grundstücksgesellschaft in Pullach gehört – entschieden hat, das Gebäude neu zu entwickeln.

Feuer im Keller hat Substanz des Hotels Waltershof nachhaltig geschädigt

„Durch den Brand 2019 ist einiges substanziell kaputt gegangen“, sagt Stephan Mix von der Grundstücksgesellschaft auf Nachfrage. Betroffen ist vor allem das Rohr- und Leitungssystem. Nach dem Brand im Keller, bei dem sich Temperaturen von bis zu 1000 Grad entwickelt hatten, wurde das Hotel zwar saniert und wiedereröffnet. Doch wie in den vergangenen Monaten deutlich wurde, haben die hohen Temperaturen die Substanz des aus den 1980er-Jahren stammenden Gebäudes nachhaltig geschädigt.

Beratungen haben ergeben: Ein Neubau des Waltershofs macht am meisten Sinn

Laut Mix hat man deshalb in den zurückliegenden Monaten gemeinsam mit der Gemeinde diverse Sanierungs- und Erweiterungs-Optionen erörtert. Schließlich sei man aber zu dem Schluss gekommen, dass eine Neuplanung des Seehotels Waltershof finanziell und auch für den touristischen Betrieb am meisten Sinn mache. Kurzum: Der Bestand soll abgerissen und ein neuer Waltershof errichtet werden.

Mögliche Erweiterung erfordert Änderung des Bebauungsplans

Bis es soweit ist, kann es aber noch dauern. Aktuell befindet sich die S+K in der Phase der Vorplanung. Die weicht mit einer potentiellen Erweiterung des Gebäudes allerdings vom geltenden Bebauungsplan ab, weshalb die Gemeinde schon jetzt eine Änderung des Plans in die Wege leitete. Mit dem einstimmigen Beschluss eröffnet die Gemeinde das Verfahren. Für die Eigentümerin ist er das Signal, mit den Planungen fortfahren zu können.

ak

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