Es ging um mehrere Kilo Marihuana und hunderte Ecstasy-Tabletten

Drogendealer vom Tegernsee: Urteil ist gefallen

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Rottach-Egern - Für den Handel mit Marihuana und Ecstasy wurde ein Drogenhändler aus Rottach-Egern zu vier Jahren Haft verurteilt. Zwei weitere Angeklagte kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Der Prozess am Landgericht München II sollte bis Montag andauern, das Urteil erging aber bereits gestern.

Angeklagt waren ein Rottacher (23), ein 21-jähriger Holzkirchner sowie dessen Mutter (59) wegen schwunghaften Handels mit Betäubungsmitteln (wir berichteten). Laut Anklage waren die beiden jungen Männer zwischen Mai und Juli 2015 insgesamt drei Mal nach Mainz gefahren, kauften dort einmal rund ein Kilo, einmal eineinhalb Kilo sowie einmal etwa 1,8 Kilogramm Marihuana ein, um es gewinnbringend zu verkaufen. Zudem handelten die Angeklagten mit Ecstasy-Tabletten.

Die Angeklagte Holzkirchnerin beteuerte bereits am ersten Verhandlungstag, nicht in die Geschäfte involviert gewesen zu sein. Das sah Richterin Regina Holstein offenbar anders. Sie verurteilte die 59-Jährige wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Ihr Sohn wurde zu einer Einheitsjugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Der Kopf des Trios, der 23-jährige Rottacher, wurde zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.

Rubriklistenbild: © dpa

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