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In Kreuth (Landkreis Miesbach) ist am Samstagabend ein Wohnhaus vollständig niedergebrannt. Dabei wurde der Hausbesitzer leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Sachschaden soll mehrere Hunderttausend Euro betragen.
Großbrand in Kreuth: In der Nacht auf Sonntag brennt ein Einfamilienhaus an der Weißachaustraße direkt an der Gemeindegrenze zwischen Kreuth und Rottach-Egern komplett ab - die Bilder.
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Großbrand in Kreuth: In der Nacht auf Sonntag brennt ein Einfamilienhaus an der Weißachaustraße direkt an der Gemeindegrenze zwischen Kreuth und Rottach-Egern komplett ab - die Bilder.
Großbrand in Kreuth: In der Nacht auf Sonntag brennt ein Einfamilienhaus an der Weißachaustraße direkt an der Gemeindegrenze zwischen Kreuth und Rottach-Egern komplett ab - die Bilder.
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Großbrand in Kreuth: In der Nacht auf Sonntag brennt ein Einfamilienhaus an der Weißachaustraße direkt an der Gemeindegrenze zwischen Kreuth und Rottach-Egern komplett ab - die Bilder.
Wohnhausbrand Kreuth
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In Kreuth ist am Samstagabend in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Neben dem betroffenen Gebäude muss auch das Nachbarhaus evakuiert werden.
Wohnhausbrand Kreuth
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In Kreuth ist am Samstagabend in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Neben dem betroffenen Gebäude muss auch das Nachbarhaus evakuiert werden.
Wohnhausbrand Kreuth
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In Kreuth ist am Samstagabend in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Neben dem betroffenen Gebäude muss auch das Nachbarhaus evakuiert werden.
Wohnhausbrand Kreuth
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In Kreuth ist am Samstagabend in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Neben dem betroffenen Gebäude muss auch das Nachbarhaus evakuiert werden.
Wohnhausbrand Kreuth
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In Kreuth ist am Samstagabend in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Neben dem betroffenen Gebäude muss auch das Nachbarhaus evakuiert werden.

Nach Wohnhaus-Brand in Kreuth

Einfamilienhaus in Kreuth brennt komplett ab: Was wir wissen

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  • Marcus Giebel
    Marcus Giebel
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Bei dem Brand eines Einfamilienhauses in Kreuth sind mehrere hunderttausend Euro Sachschaden entstanden. Momentan gebe es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung, erklärte die Polizei am Sonntag. 

Update, 18. Dezember:

Die Kripo ermittelt und konzentrieren sich dabei aufs Carport. Derweil wurde nach einem anderen Brand, der bereits am Mittwochabend in Enterfels passierte, ein Verdächtiger (83) festgenommen. Die beiden Fälle haben aber offenbar nichts miteinander zu tun.

Kreuth -  Update vom 17. Dezember 2017: In Kreuth (Landkreis Miesbach) ist am Samstagabend ein Wohnhaus vollständig niedergebrannt. Dabei erlitten die beiden Hausbewohner, laut Polizei, eine leichte Rauchvergiftung. Der Sachschaden soll mehrere Hunderttausend Euro betragen. Die Brandursache war zunächst unklar, eine vorsätzliche Brandstiftung schließt die Polizei derzeit jedoch aus.

Um das Feuer zu löschen waren 150 Rettungskräfte im Einsatz. Die angrenzenden Häuser wurden in der Nacht vorsorglich evakuiert und die Stromleitung durch das Tegernseer E-Werk vom Netz genommen.   

News vom 16. Dezember 2017

Ein Großbrand hält die Tal-Feuerwehren seit Samstagabend, 20.30 Uhr, in Atem, lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Ereignisse - Stand: Sonntag, 1.15 Uhr. Die Erstmeldung, sowie ein Video der Löscharbeiten und die genaue Lage des Großbrands finden Sie weiter unten.

Gegen 20.30 Uhr wurden die Feuerwehren Kreuth und Rottach-Egern zu einem Brand an der Weißachaustraße direkt an der Gemeindegrenze zwischen Kreuth und Rottach-Egern gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Carport vor dem Einfamilienhaus komplett in Flammen. Die Hausbewohner, ein Ehepaar, konnten sich glücklicherweise ins Freie retten.

Und das keine Minute zu spät, denn das Feuer hatte sich bereits ins Haus vorgearbeitet und schwelte dort gut isoliert durch das schneebedeckte Dach vor sich hin. „Die Hitzeentwicklung im Haus wurde dadurch so stark, dass wir von innen nicht mehr an das Feuer herankamen“, schildert Kreisbrandrat Anton Riblinger die Situation. Ein Flashover, das ist ein schlagartiger Ausbruch zum Vollbrand aufgrund starker Hitzeentwicklung, war nicht mehr zu vermeiden. Das Haus stand komplett in Flammen. Durch intensive Löscharbeiten von allen Seiten konnte allerdings ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus verhindert werden. Dessen Dach reicht weniger als einen Meter an das brennende Haus hin.

Gegen 0 Uhr begann ein Bagger das Dach der Brandruine einzureißen, begleitet von weiteren Löscharbeiten. Der Einsatz wird sich wohl noch bis in die Morgenstunden hinziehen.

Die Einsatzleitung hat der Kreuther Kommandant Thomas Wolf. Im Einsatz sind und waren folgende Feuerwehren: Kreuth mit etwa 37 Mann, Tegernsee mit 25 Mann, Rottach mit 48, Wiessee mit 17, Dürnbach mit 20 Mann. Die Feuerwehr Waakirchen übernahm die Bereitschaft fürs Tegernseer Tal im Falle von weiteren Alarmierungen. Die Landkreisführung der Feuerwehr war mit vier Mann vor Ort. Auch das Tegernseer E-Werk wurde hinzugezogen.

Zur Brandursache kann die Polizei noch nichts sagen. Noch in der Nacht hat der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen aufgenommen. Unbestätigten Meldungen zufolge entstand das Feuer in einem am Haus angrenzenden Carport.

1.15 Uhr: Die Lage des Großeinsatzes war selbst für die Einsatzkräfte anfangs schwer zu ermitteln. Tatsächlich befindet sich die letzte Seitenstraße zur Weißachaustraße in Trinis schon auf Kreuther Flur. Google Maps gibt die Adresse mit Trinisstraße in Rottach-Egern an. Hier die genaue Lage des Einsatzorts: 

1.01 Uhr: Die Löscharbeiten dauern immer noch an und werden sich wohl bis tief in die Nacht ziehen. Zur Stunde bricht ein Bagger die Ruine ein, parallel löschen die Einsatzkräfte weiter. Der Brand ist aber mittlerweile unter Kontrolle.

0.24 Uhr: Ein aktuelles Video der Löscharbeiten

Update von 23:20 Uhr: 

Noch immer sind diverse Feuerwehren aus dem Tegernseer Tal im Einsatz und kämpfen gegen den Brand. Weiterhin zündeln Flammen aus dem Dachgebälk des Gebäudes. Die Rauchentwicklung ist noch immer massiv, die Löscharbeiten werden wohl die ganze Nacht andauern.

Erstemeldung, 20.54 Uhr

In einem Wohnhaus in der Trinisstraße in Rottach-Egern ist am Samstagabend um 20.30 Uhr ein Brand ausgebrochen. Auch nach mehreren Stunden stand das Einfamilienhaus trotz des Einsatzes mehrerer Feuerwehren noch komplett in Flammen. Während der Löscharbeiten kam es zu einer Nachzündung, wodurch die Situation für die Einsatzkräfte zusätzlich erschwert wurde.

Die Bewohner mussten noch vor Beginn der Löscharbeiten das Gebäude verlassen. Auch das nur einen halben Meter entfernt stehende Nachbarhaus wurde aus Sicherheitsgründen geräumt.

Zum Glück kam niemand zu Schaden. Noch gibt es keine Erkenntnisse über die Schadenshöhe sowie die Brandursache. Der Rosenheimer Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen.

kmm

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