+
Der Energienutzungsplan befasst sich unter anderem mit den Möglichkeiten, Photovoltaik-Anlagen einzusetzen. 

Fachbüro wird beauftragt

Energieplan für Rottach-Egern beschlossen

  • schließen

Ziel ist der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien. Um ihm näherzukommen, lässt Rottach-Egern einen Energienutzungsplan erstellen.

Rottach-Egern –  Gegen zwei Stimmen beschloss der Gemeinderat, dass ein Fachbüro beauftragt werden soll. Als Mitglied eines talweiten Arbeitskreises hatte Thomas Tomaschek (Grüne) in der Sitzung für diesen Schritt geworben. „Wir bekommen für relativ wenig Geld einen detaillierten Plan“, erklärte Tomaschek. Dank der öffentlichen Förderung müsse die Gemeinde nur etwa 5000 bis 7000 Euro berappen. Tatsächlich koste der Plan 20 000 bis 30 000 Euro.

Mit der Entscheidung folge Rottach dem Beispiel von Bad Wiessee, Tegernsee und Kreuth, legte Tomaschek dar. Gmund beteilige sich nicht: „Für Herrn Preysing ist das kein Thema.“

Bislang bilde Rottach-Egern im Landkreis leider das Schlusslicht, was die Nutzung erneuerbarer Energien angehe, erklärte Tomaschek. Der Anteil erneuerbarer Energien betrage derzeit nur ein Prozent. Bürgermeister Christian Köck (CSU) merkte an, dass die Gemeinde bei Neubauten auch bisher schon auf das Thema Energie geachtet habe. Die Idee, eine Photovoltaikanlage auf den neuen Bauhof zu setzen, hätten die Planer jedoch wieder verworfen: „Da ist den ganzen Tag Schatten.“ Es werde aber Holz genutzt. Das Problem sei eher, Privatleute zu motivieren. Die Gemeinde habe früher auch schon Energieberatung angeboten, erinnerte er: „Aber die Resonanz war erschreckend gering.“ 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Michael Pause: „Nicht jedes Youtube-Video ist ein Film“
Zum 15. Mal findet im Oktober das Bergfilm-Festival am Tegernsee statt. Michael Pause (64), bekannt von der BR-Sendung „Bergauf-Bergab“, war von Anfang an mit dabei. Im …
Michael Pause: „Nicht jedes Youtube-Video ist ein Film“
Nach Verpuffung am Wiesseer Jodbad: So geht es den Opfern
Schwere Verletzungen hatten zwei Arbeiter am 21. Juni bei einer Gas-Verpuffung in Bad Wiessee erlitten. Wiessees Bürgermeister Höß weiß, wie es ihnen inzwischen geht.
Nach Verpuffung am Wiesseer Jodbad: So geht es den Opfern
Fritz Wepper nach Reha in Wiessee wieder fit
Er ist munter wie eh und je: Drei Wochen lang hat sich Fritz Wepper nach seinem Zusammenbruch in der Privatklinik Jägerwinkel in Bad Wiessee erholt. Nun ist der …
Fritz Wepper nach Reha in Wiessee wieder fit
Schlimmer Bergunfall: Münchner (36) stürzt in den Tod
Der Münchner ist am Donnerstagmorgen zu den Ruchenköpfen bei Bayrischzell unterwegs. Seine Frau, die zuhause auf ihr gemeinsames Baby aufpasst, schlägt am Abend Alarm - …
Schlimmer Bergunfall: Münchner (36) stürzt in den Tod

Kommentare