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Entlang der Rottach werden in dieser Woche Bäume und Gehölz entfernt. Der Uferweg bleibt daher gesperrt.

Hochwasserschutzmaßnahmen an der Rottach

Rodung für den Deichbau

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Entlang der Rottach wird die Deichkrone erhöht, zum Schutz vor künftigen Hochwasser-Ereignissen. Jetzt werden schon mal weitere Bäume gefällt. 

Rottach-Egern– Mit der Fällung von Bäumen und der Entfernung von Gehölz wird gerade ein weiterer konkreter Schritt für die anstehenden Hochwasserschutzmaßnahmen an der Rottach gemacht. Nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten im Gewässerbett in den vergangenen Jahren, werden die Baumaßnahmen heuer angepackt. Dafür wird auf einer rund 1,3 Kilometer langen Strecke zwischen der Brücke an der Bundesstraße und der Tuftenbrücke beim Sportplatz Birkenmoos die Deichkrone um durchschnittlich 50 Zentimeter über dem jetzigen Niveau erhöht. Dafür werden teilweise Winkelstützmauern aus Fertigbetonteilen verwendet, teilweise wird die Deichkrone mit Mauersteinen erhöht. Weil der Gemeinderat zuletzt gefordert hatte, dass in jedem Fall ein mindestens 1,85 Meter breiter Dammweg erhalten bleibt, auf dem die Schneeräumung im Winter problemlos möglich ist, hat das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, das die Maßnahme plant und ausführen lässt, die Pläne erneut angepasst. „Damit ist die Planung komplett abgeschlossen“, erklärt Andreas Holderer vom Wasserwirtschaftsamt. „Alle Gespräche mit den Anliegern sind geführt.“ Auf der Seite von Rottach-Egern sind das 88 Grundstücksbesitzer, auf Tegernseer Seite 23.

Die Fällarbeiten sollen in dieser Woche geschafft sein. In diesem Zeitraum können die Uferwege an der Rottach nicht benutzt werden. Das Wasserwirtschaftsamt bittet die Anlieger zum einen um Verständnis und zum anderen aus Sicherheitsgründen um die strikte Beachtung der gesperrten Bereiche.

Zum weiteren Zeitplan der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz: Im zweiten Quartal des Jahres werden die Maßnahmen ausgeschrieben, spätestens im dritten Quartal soll der Bau starten. Bis zum Ende des Jahres, so hofft das Wasserwirtschaftsamt, soll alles geschafft sein. Die Maßnahme kostet rund 4,3 Millionen Euro. 30 Prozent dieser Kosten müssen Tegernsee und Rottach-Egern schultern, je nach Anzahl der betroffenen Anwesen zu beiden Seiten.

gr

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