Erstes Seebeat-Konzert im Rottacher Seeforum war ein voller Erfolg
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Die Rosenheimer Formation Hurricane Hoagascht präsentierte sich in ungewöhnlicher Besetzung mit Schlagzeug, Gitarre und Tuba. Es war der Auftakt eines mitreißenden Konzertabends.
So geht Heimatsound: Das erste Seebeat-Konzert in Bildern.
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Kernig, unverblümt und einfach hörenswert

So geht Heimatsound: Das erste Seebeat-Konzert in Bildern und Kritik

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Was Heimatsound angeht, so kann sich der Tegernsee sehen lassen. Beim ersten Seebeat-Konzert in Rottach-Egern wurde gerockt, gebluest und gefeiert. Es dürfte nicht das letzte Konzert dieser Art gewesen sein.

Rottach-Egern300 Konzertbesucher aus allen Altersgruppen füllten die kleine Halle des Rottacher Seeforums und genossen einen langen Abend mit bayerischer Voixmusik in ihrer ganzen Bandbreite. Fünf Stunden lang traten die drei Bands den Beweis an, wie vielfältig diese Art der Musik sein kann.

Den Anfang machten Pelle Ericson, Tuba Schorsch und Mark Sauer der Rosenheimer Band Hurricane Hoagascht. Kernigen, ungeschliffenen Rock produzieren sie auf Gitarre, Schlagzeug und – vom Sound her ziemlich ungewöhnlich – Tuba. Eingängige Melodien treffen auf saftige Beats. Textlich, auch wenn man das bisweilen kaum verstand, machen sie sich ziemlich respektlos und quasi aus der „Landsmann-Perspektive“ über Alltägliches und sich selbst lustig. Da besingen sie die „Mama“, die sie nächtens abholen kommen muss, weil sie selbst nicht mehr fahrtüchtig sind oder mit „Oide Hur“ ein „schüchternes“ Madl, das das erste Mal in der großen Stadt fortgehen darf.

Bluesige Klänge kamen sodann vom Rottacher Oimara Beni Hafner, der das hiesige Lebensgefühl frech und unverblümt, melancholisch und mehr als anspielungsreich in seine Lieder legt. Seiner Stimme gibt er mit seinen Lautmalereien unverwechselbare Farben.

Für seine bekannteren Songs wie „Helikopter“, „Bierli“, „Lago die Bonzo“ oder das an seine Lederhose gerichtete Liebeslied, bei dem das Publikum mitsang und mitwippte, erntete er ebenso viel Applaus wie für seine Impro-Songs, die er auf zugerufene Schlagworte hin komponiert und absurd vertextet. Die Vorstellung vom Ministerpräsident in der Seesauna mit saunabedingten Erektionsstörungen jedenfalls dürfte sich bei den Zuschauern eingebrannt haben.

Ebenso wie der Auftritt von Hoamatbeat, die mit einer unglaublichen Bühnenpräsens begeisterten. Florian Stecher, Florian und Sebastian Kölbl und Stephan Stacheter brachten ihr Publikum mit Partysongs zum Tanzen und Balladen zum Jubeln. Musik und Text passen bei ihren Songs perfekt zusammen und spiegeln die Liebe zur Heimat wider. Die Musiker rissen ihre Gäste bis knapp vor 1 Uhr mit.

Analog zu ihrer Nummer „Erster Tag vom Rest vom Leben“ ist davon auszugehen, dass ihr Seebeat-Konzert das erste einer (hoffentlich) langen Konzertreihe ist.

ak

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