Heftige Unwetter wüten in Bayern: Mehrere Orte unter Wasser - dramatische Rettungsaktion für weggespülte Autofahrer

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Wie tausende Sterne funkeln die Lichtspiele auf der Wasseroberfläche des Tegernsees: Der Fotograf Chris Tille hält diese Momente mit der Kamera fest. Unter dem Titel „Sternenschau“ zeigt er eine Auswahl seiner Bilder derzeit in den Egerner Höfen. foto: Andreas Leder
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Wie tausende Sterne funkeln die Lichtspiele auf der Wasseroberfläche des Tegernsees: Der Fotograf Chris Tille hält diese Momente mit der Kamera fest. Unter dem Titel „Sternenschau“ zeigt er eine Auswahl seiner Bilder derzeit in den Egerner Höfen.

In den Egerner Höfen

Foto-Ausstellung: Der Tegernsee als Sternenmeer

Rottach-Egern - Ein tiefblauer See, eine funkelnde Wasseroberfläche: Der Fotograf Chris Tille ist fasziniert vom Tegernsee. Derzeit stellt er seine Fotografien in den Egerner Höfen aus.

Es glitzert, es leuchtet, so manches Blinken erinnert gar an Diamanten: „Sternenschau“ nennt der Fotograf Chris Tille seine Ausstellung, die derzeit in der Galerie des Park-Hotels Egerner Höfe in Rottach-Egern zu sehen ist. Tiefblau, wüstgrau, sanftsilber - die unterschiedlichen Farben des Tegernsees kommen auf den Bildern Tilles eindrucksvoll zur Geltung.

So zum Beispiel bei der Abbildung eines über den See schippernden Fischerbootes. Nicht das Motiv an sich, sondern die leuchtenden Farben, dieses unglaubliche Blau und das Glitzern des Wassers faszinieren den Betrachter. Ein anderes Bild wiederum wirkt abstrakt, weist eine wilde Struktur auf, ein bleiernes Schimmern, wie das der Wellen, wenn der Himmel sich grau auf den See senkt. Tille vergrößert in seiner „Sternenschau“ die Lichtreflexe und die Wellen der Wasseroberfläche. Wer hier aufgewachsen ist, kennt dieses ewige Spiel des Sees mit dem Licht. Ein Bild, das sich jeden Tag verwandelt und mit immer neuen Farbnuancen überrascht.

Tille ist nicht am See aufgewachsen, und - obwohl geborener Münchner - hat er nie Ausflüge an den Tegernsee unternommen. „Erst meine Frau brachte mich hierher“, erzählt der 42-Jährige lachend. Das war vor sechs Jahren. Und auch Tille konnte sich den eindrucksvollen Naturschauspielen am Tegernsee nicht entziehen. Dabei war der Künstler schon weltweit unterwegs, um einzigartige Landschaften für Energie- und andere Konzerne abzulichten. Seine Fotos hängen in den Vorstandsetagen und bei den Wirtschaftslenkern unseres Landes. „Norwegen hat eine ähnlich schöne Landschaft“, schwärmt der Fotograf. Heute gibt es für ihn nichts Schöneres, als mit seinen Söhnen am Tegernsee zu spielen und das Wasser mit der Kamera im Moment festzuhalten. „Es fasziniert mich, wie sich mit jeder Vergrößerung Strukturen und Gesetzmäßigkeiten zeigen“, sagt Tille. „Die abertausend kleinen Blitzer, die die Sonne auf das Wasser wirft. Doch das ist nur für den Bruchteil einer Sekunde sichtbar - das ist der Moment, den ich im Bild festhalte. Dann ist er schon wieder vorbei.“

Es gibt Bilder, die sind quasi naturalistisch: eine Aufnahme, scheinbar unbearbeitet, zeigt das Glitzern des Sees. Dann wieder gibt es Motive, die in vergrößerter Form reduziert sind aufs Detail. Damit schafft Tille es zum Beispiel, die Linien der Wasserstruktur für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Die Welle, der See - auf einmal erkennt man, dass nichts allein und getrennt voneinander sein kann. Auf diese Struktur reduziert, bekommen Licht und Wasser schon beinahe eine meditative Wirkung.

Es sind nicht viele Werke, die der Fotokünstler ausstellt, aber jedes einzelne lädt ein, sich einzulassen auf das Universum im See.

Die Ausstellung von Chris Tille ist noch bis 17. Oktober in der Galerie-Lounge des Park-Hotels Egerner Höfe in Rottach-Egern zu sehen.

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