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„Narrisch guad“: Xaver Mayerl (M.) und Bini Waller (r.) mochten die Musik von Beni Hafner sofort.

Charismatisch-freche Texte und viel Bumms

Fuzzi Mamba mit Debüt-Album: Oimara trifft satten Sound

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Wo Oimara Beni Hafner auftritt, schlägt er ein. Für mehr Wumms im Sound sorgen jetzt Bini Waller an der Tuba und Xaver Mayerl am Schlagzeug. Das Trio nennt sich Fuzzi Mamba.

Rottach-Egern – Wo Oimara Beni Hafner mit seiner charismatischen Stimme und seinen kritisch-frechen Texten auftritt, schlägt er ein. Für mehr Wumms im Sound sorgen jetzt Bini Waller an der Tuba und Xaver Mayerl am Schlagzeug. Das Trio nennt sich Fuzzi Mamba, mischt als Band die Festivals auf und bringt jetzt sein erstes Album raus. 

Fuzzi Mamba: Das sind Oimara Beni Hafner, Bini Waller und Xaver Mayerl

Es war das Streetfood Festival in Gmund, bei dem Fuzzi Mamba das erste Mal im Tegernseer Tal in Erscheinung traten (wir berichteten). Dabei kennen sich Liedermacher Beni Hafner (27) aus Rottach-Egern und die Musiker Korbinian „Bini“ Waller (27) und Xaver Mayerl (30) aus dem Inntal bereits seit zwei Jahren. Waller und Mayerl, die schon in anderen Bands zusammen spielten, haben sich 2011 bei Bavaro Beat gefunden und sich seither der Heimatsound-Brass-Szene verschrieben. Sie veranstalten seit Jahren das Luegstock Festival in Oberaudorf. Als ihnen 2017 zwei Tage vor der Veranstaltung eine Band absagte, brauchten sie dringend Ersatz. Ein Freund empfahl den Oimara vom Tegernsee. Seine Musik gefiel („narrisch guad“), Hafner hatte Zeit, und das Konzert lief gut. Also entschieden sich die drei, als Band zusammen zu spielen.

Erst probten sie ausschließlich Oimara-Songs. Denen verpassten sie durch die neuen Arrangements einen coolen Stil und mehr Wumms. „Wenn wir zu dritt Musi machen, dann entsteht so ein Gfui der Gemeinschaft, das man behalten möchte“, erklärt Hafner. „Wenn man allein Musi macht, kommt dieses Gefühl nicht“, bekräftigt Mayerl. Waller ergänzt: „Trotzdem ist man flexibel und spontan und man fühlt sich wie in einer Klangwolke.“ Aus dieser Klangwolke heraus entstanden zehn neue Songs.

Ebenfalls vom Oimara: So kam der Tegernsee zu seiner eigenen Kulinarik-Hymne

Fuzzi Mamba: Das erste Album und die nächsten Auftritte

Den Namen Fuzzi Mamba ließen sich die drei spontan für einen Gig in Essen einfallen, weil die „Organisatoren-Fuzzis“ unbedingt einen Namen haben wollten. Die drei Bayern fragten sich, was für Fuzzis da wohl hinkommen werden und was die hören wollen würden. Die Assoziationen führten zu einem Kaubonbon, das im Fernsehen mit einer sehr direkten Zielgruppenabfrage wirbt. Weil das aber nicht zu offensichtlich sein sollte, haben sich Hafner, Waller und Mayerl für den Namen des Konkurrenzprodukts entschieden, der ohnehin spannender und exotischer klingt: Mamba.

Unter dem Namen Fuzzi Mamba treten sie seit 2018 als Blues-Pop-Trio auf. „Dabei singen wir ausschließlich eigene Songs, und die hören sich poppig, rockig, psychedelisch, bluesig, funkig und auch mal nach HipHop an“, erklärt Mayerl. Sie improvisieren so viel, dass sich die mittlerweile insgesamt rund 40 Titel nie gleich anhören. Genau richtig für Festivals, wie das eigene Luegstock Festival, das heuer am Freitag und Samstag, 21. und 22. Juni, in Oberaudorf stattfindet. Dort feiern Fuzzi Mamba am Samstag auch die Veröffentlichung ihrer ersten CD „Musikamente“. Der Oimara solo hat übrigens auch schon sein zweites Album nach „Bierle in da Sun“ in Arbeit. Erscheinen soll es samt Wiesn-Special zum Oktoberfest hin.

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