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Tor auf für die geladenen Gäste: Mit einer Feierstunde wurde am Wochenende die neue Tiefgarage unter der Turnhalle in Rottach-Egern eröffnet.

Rottach eröffnet Tiefgarage mit 57 Stellplätzen

Hier lässt es sich komfortabel und günstig parken

Rottach-Egern - Rottach verfügt ab sofort über 57 neue Stellplätze in zentraler Lage. Die neue Tiefgarage unter der Turnhalle wurde am Wochenende feierlich eingeweiht. Sie bietet einigen Komfort.

Die hellen Stellplätze im Ortsteil Staudach verteilen sich auf einer Gesamtfläche von 1945 Quadratmetern. Und auch auf die Qualität des Baus wurde Wert gelegt, wie Bürgermeister Christian Köck bei der Eröffnung deutlich machte. So wurden etwa die Umfassungswände im Bauabschnitt eins aus Ortbeton und im Bauabschnitt zwei aus Fertigteilwänden hergestellt. Wände und Decke seien wasserundurchlässig, weshalb keine zusätzliche Abdichtung notwendig gewesen sei, berichtete Köck. Rund 1,3 Millionen Euro hat sich die Gemeinde den Bau kosten lassen.

Die Tiefgaragenlüftung besteht aus einer Querlüftung ohne maschinelle Unterstützung. An den Lüftungsöffnungen wurden zur Schallminderung Schallschutzkulissen angebracht. Die Warnanlage ist mit der Lüftung der Turnhalle gekoppelt – ab einem gewissen Wert schaltet die Lüftung ein und versorgt die Tiefgarage mit Frischluft. Und auch an die Sicherheit wurde gedacht: Die gesamte Tiefgarage ist videoüberwacht.

Architekt F.A. Mayer verwies auf die rund 65 Meter lange Eingangs-Rampe im kaum wahrnehmbaren Wellenformat, die behindertenfreundlich nach sechs Metern Gefälle jeweils 1,5 Meter waagerecht verläuft, um die Geschwindigkeit von einem Rollstuhl oder Rollator, aber auch eines Kinderwagens zu bremsen. Die Stellplatzbreite, so der Architekt, sei in der gesamten Garage modernen Fahrzeugen von breiterem Ausmaß angepasst.

Ein dickes Lob gab es für die Gemeinde als Bauherrin sowie die beauftragten Firmen. Die Nachbarn, die zur Eröffnungsfeier erschienen waren, würdigten die problemlos Abwicklung der Baustelle. „Die gesamten Bauarbeiten verliefen äußerst rücksichtsvoll“, bescheinigte Nachbar Oskar Baumann. Die zuständigen Rathaus-Mitarbeiter hätten sich zwischendurch auch immer wieder erkundigt, ob alles ordnungsgemäß verlaufe. Dies vor dem Hintergrund, dass der Bau der Sporthalle samt Tiefgarage sich über rund vier Jahre hingezogen hat und die Nachbarn zwangsläufig viel Schmutz und Lärm ertragen mussten.

Erfreulich moderat sind die Parkgebühren in der neuen Tiefgarage: Die erste halbe Stunde kostet nichts, jede weitere halbe Stunde 50 Cent. Fürs Tagesticket verlangt die Gemeinde fünf Euro. Geöffnet ist das Garagentor täglich von 6 bis 22 Uhr. Auch außerhalb dieser Zeiten kann die Tiefgarage durch den Seiteneingang betreten werden. Nach Registrierung des Tickets hebt sich das Ausfahrttor automatisch für die wegfahrenden Autos.

„Die Gemeinde hat eine nachhaltige Lösung gesucht und gefunden, wobei ein Radl ins andere greifen musste, um wirklich erfolgreich sein zu können“, meinte Bürgermeister Köck.

Ingrid Versen

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