Feuer Hütte Brand Rottach Egern
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Ein Brand in einer Berghütte hat am frühen Sonntagmorgen in Rottach-Egern einen Großeinsatz der Feurwehr ausgelöst.
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Ein Brand in einer Berghütte hat am frühen Sonntagmorgen in Rottach-Egern einen Großeinsatz der Feurwehr ausgelöst.
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Ein Brand in einer Berghütte hat am frühen Sonntagmorgen in Rottach-Egern einen Großeinsatz der Feurwehr ausgelöst.
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Ein Brand in einer Berghütte hat am frühen Sonntagmorgen in Rottach-Egern einen Großeinsatz der Feurwehr ausgelöst.

Nächtlicher Großeinsatz

Berghütten-Brand: Kripo ermittelt weiter

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Rottach-Egern - Erst waren die Feuerwehren im Tegernseer Tal wegen des Unwetters im Dauereinsatz, dann löste ein Brand einer Berghütte am Sonntag um 2 Uhr auch noch einen Großeinsatz in Rottach-Egern aus.

Aktualisierung, 8. Juni: Wie es zu dem Brand einer Holzhütte im Suttengebiet kam, ist weiter unklar. Die Ermittlungen der Kripo Miesbach werden sich nach Angaben eines Polizeisprechers vermutlich noch bis zum Ende dieser Woche hinziehen. Es könnte ein Blitzschlag, aber auch Brandstiftung gewesen sein. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Ursprünglicher Artikel vom 7. Juni:

Die Feuerwehren im Tegernseer Tal waren kurz nach Mitternacht gerade von ihren Einsätzen rund um das kurze, aber heftige Unwetter zurückgekehrt, da kam in Rottach-Egern erneut ein Alarm. Passanten auf der Sutten-Mautstraße meldeten gegen 2 Uhr, dass sie im Bergwald Feuer gesehen hätten. Kommandant Josef Stadler rückte mit kleiner Besatzung und zunächst mit drei Fahrzeugen aus. Kurz darauf konnten sie das Feuer ausfindig machen: Abseits der Suttenstraße, in der Nähe der Enterrottacher Wasserfälle, unterhalb hoher Felsen und von hohen Bäumen umgeben, stand eine Hütte in Flammen. "Wir haben sofort nachalarmiert", berichtet Stadler. Die Feuerwehren aus Tegernsee und Kreuth rückten an. 14 Fahrzeugen und insgesamt rund 80 Mann waren vor Ort. . Auch die Bergwacht Rottach-Egern und das BRK machten sich auf den Weg. Weil vor Ort keine Wasserversorgung vorhanden war, mussten vier, jeweils rund 200 Meter lange Schlauchleitungen gelegt werden, die das Löschwasser aus dem nahe gelegenen Bach heranschafften. Überhaupt war der Einsatz recht schwierig und zeitaufwändig. Wegen fehlender Wendemöglichkeiten mussten die Feuerwehrfahrzeuge teilweise rückwärts wieder die Suttenstraße hinunter fahren.

Trotz Löscharbeiten brannte die gut sechs mal zwölf Meter große, massive Holzblockhütte mit Blechdach komplett ab. "Da war nicht mehr viel zu retten", sagt Stadler. Warum die Hütte in Brand geraten konnte, ist noch völlig offen. War's tatsächlich Blitzschlag oder Brandstiftung? Die Kripo Miesbach hat die Ermittlungen übernommen. Beamte waren vor Ort, um Details zu untersuchen. Dies bestätigt Wolfgang Görgmaier von der Einsatzzentrale im Polizei-Präsidium Oberbayern. Der Schaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Ungeklärt sind bisher noch die Besitzverhältnisse. Nach Informationen der Tegernseer Zeitung war die Hütte früher als landwirtschaftlicher Stadel gemeldet, sie war somit genehmigungsfrei. Die Hütte wurde in früheren Jahren von einem Rottacher Landwirt als Futterstelle genutzt. Tatsächlich aber war die Holzblockhütte zuletzt schön ausgebaut. Viele Gerüchte ranken sich um die Hütte. Der Landwirt soll sie verkauft haben - an wen genau, das ist nicht bekannt. Glücklicherweise war sie zum Zeitpunkt des Brandes nicht bewohnt. Ein Wochenende mit viel Arbeit für die Feuerwehren: Nach dem Brand waren die Rottacher Feuerwehrler nämlich bereits wieder gefordert - diesmal beim Mountainbike-Festival.

Gerti Reichl

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