Routine sticht! Sechzig siegt dank Oldie-Toren bei Grünwalder-Rückkehr

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Der alte Pfarrhof wird umgebaut.

Sanierung und Erweiterung für 3,5 Millionen Euro

Grünes Licht für Rottacher Pfarrhaus-Umbau 

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Rottach-Egern - Der denkmalgeschützte Pfarrhof von Rottach-Egern bekommt eine Rundum-Erneuerung und wird um einen Pfarrsaal erweitert. Der Ortsplanungssausschuss des Gemeinderates stimmte dem Bauantrag zu. 

Die  Rundum-Sanierung des Rottacher Pfarrhofs und den Anbau eines Pfarrsaals für bis zu 100 Besucher befürwortete der Ortsplanungsausschuss des Gemeinderates mit 1:9 Stimmen. Wie berichtet, hat das Erzbischöfliche Ordinariat sein Okay für den 3,5 Millionen Euro teuren Umbau bereits gegeben. Wenn auch das Landratsamt als Genehmigungsbehörde zustimmt, können die Bauarbeiten im Frühjahr beginnen. Zu erwarten ist dies. Kirchenpfleger Kajetan Liedschreiber zufolge ist der jetzt eingereichte Bauantrag mit den Behörden intensiv abgestimmt worden. Im Ortsplanungsausschuss war das Projekt nicht unstrittig. Die moderne Architektur des Pfarrsaalanbaus stieß auf Kritik. 

Laut Bauamtsleiterin Christine Obermüller hätten sich manche Ausschussmitglieder eine stärkere Orientierung an der Fassade des denkmalgeschützten Pfarrhauses gewünscht. „Dazu hatten wir unzählige Besprechungen, auch mit dem Denkmalschutz“, berichtet Obermüller. Ergebnis: Der Anbau soll auch eine Zäsur darstellen. Sich zwar harmonisch an das historische Gebäude angliedern, aber doch erkennbar aus der Gegenwart stammen. 

Ein Ansatz, dem die große Mehrheit des Ausschusses schließlich folgte. Für Bürgermeister Christian Köck (CSU) ist klar: „Der Umbau ist dringend nötig.“ Aktuell kann der Pfarrhof wegen des Brandschutzes nur eingeschränkt genutzt werden. Die Gemeinde steuert 200 000 Euro für Sanierung und Erweiterung zu. Die örtliche Pfarrei zahlt 150 000 Euro aus eigener Tasche. Den Rest übernimmt das Ordinariat. Der alte Pfarrhof selbst wird entkernt, bleibt aber äußerlich unverändert. Die Arbeiten sind sehr aufwendig, weshalb sie viel Zeit in Anspruch nehmen. Mit der Einweihung ist frühestens Ende 2018 zu rechnen.

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