Rottacher Christbaum im Kurpark
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Noch zu klein ist die Nordmanntanne, die ursprünglich als Ersatz für den Rottacher Christbaum im Kurpark gepflanzt worden war. Stattdessen haben die Bauhof-Mitarbeiter einen nahen Mammutbaum mit Lichtern bestückt.

Neuer Christbaum im Rottacher Kurpark

Nach dem Fall der mächtigen Fichte: Mammutbaum sorgt für Lichterglanz

  • Gabi Werner
    vonGabi Werner
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Die mächtige Fichte, die bislang im Rottacher Kurpark für Lichterglanz sorgte, ist weg. Trotzdem müssen die Rottacher und ihre Gäste nicht auf einen Christbaum verzichten. 

Rottach-Egern Die Gemeinde Rottach-Egern muss heuer zu Weihnachten ohne ihr bisheriges Wahrzeichen auskommen: Die 130 Jahre alte, mächtige Fichte, die bislang weithin sichtbar den Kurpark und die Buden des Rottacher Advents beleuchtete, musste gefällt werden. Der Baum war vom Borkenkäfer befallen und nicht mehr zu retten. Ein benachbarter Baum im Kurgarten soll nun stattdessen für den nötigen Lichterglanz sorgen.

Dass der einst so stolze Christbaum Rottach-Egerns nicht mehr lange zu halten sein würde, sei schon länger absehbar gewesen, berichtet Rottachs Bauhofleiter Georg Erhard. Bereits vor gut zwei Jahren habe die Gemeinde daher für eine Ersatzbepflanzung gesorgt. Eine Nordmanntanne wurde eingesetzt. Die hatte allerdings nicht genügend Zeit, um zu einem standesgemäßen Christbaum heranzuwachsen. Die junge Tanne misst lediglich rund fünf Meter. „Der Große ist nun leider weg, der neue noch ein bisserl klein“, fasst Erhard das Problem zusammen. Deshalb wurde nun ein anderes Gewächs zum neuen Christbaum auserkoren. Ein so genannter Mammutbaum, etwa zehn Meter vom bisherigen Standort entfernt, wurde mit Lichtern bestückt. Der Bauhof-Chef ist zufrieden mit diesem Ersatz, schließlich handelt es sich ebenfalls um einen stattlichen Baum. „Der steht da seit etwa 18 Jahren“, berichtet Erhard.

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Überhaupt ist der ganze Ort bereits im Vorweihnachtsfieber. Insgesamt sechs Christbäume haben die Bauhof-Mitarbeiter im gesamten Gemeindebereich, darunter auch vor dem Rathaus, aufgestellt. Zumeist seien es Spenden vom Forst und von Privatleuten, berichtet Erhard. Und auch die Buden für das Rottacher Adventsdorf, das alljährlich im Kurpark seine Pforten öffnet, stehen schon. „Das wollten wir erledigen, bevor der Schnee kommt“, erklärt der Bauhofleiter.

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