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Die Verhandlung dauert an.

Verhandlung geht weiter 

Kneipenschlägerei: Zeugen geben sich zugeknöpft 

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Rottach-Egern - Die Verhandlung um eine Kneipenschlägerei in Rottach-Egern geht weiter. Doch die Zeugen zeigen sich zugeknöpft. 

Bei der Kneipenschlägerei, bei der ein 28-jähriger Mannam 11. November vorigen Jahres schwer verletzt wurde, muss es wild zugegangen sein. Doch im Prozess vor dem Landgericht München II muss man den Zeugen alles aus der Nase ziehen – sie wollen angeblich nichts mitbekommen haben. Doch so einfach macht es ihnen das Gericht nicht. Ein Koch (30), ein Hilfsarbeiter (36) und eine Kellnerin (36) müssen sich dort wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Am zweiten Prozesstag wand sich zuerst ein Koch (38) aus Tegernsee, der an jenem Abend ebenfalls in der Rottacher Bar war, in der die Auseinandersetzung stattfand. Dort sei „ein bisschen lautstark“ gestritten worden, sagte er, „es gab mal eine Ohrfeige, mehr nicht.“ Als ihm der Vorsitzende vorhielt, dass er bei der Polizei noch von einem Faustschlag gesprochen habe, bestritt er das vehement: Das stimme nicht. Die Polizei habe ihn angeschrien und unter Druck gesetzt, beschwerte er sich.

Ein weiterer Zeuge, ein Arbeiter (40) aus Rottach, war noch wortkarger. „Ich saß unten und hab Bier getrunken“, war erst seine einzige Auskunft. „Wenn das alles wär, säßen wir nicht hier“, entgegnete der Richter. Nächste Antwort: „Es hat mal eine Diskussion gegeben. Mehr weiß ich nicht.“ Erst nach Nachbohren und Hinweis auf eine mögliche Falschaussage, packte er stückchenweise mehr aus: Der 28-Jährige habe vom 30-Jährigen „eine auf die Nase gekriegt“. Bei der Polizei hatte er noch gesagt, dass er ihn mehrfach geschlagen habe. „Kann möglich sein“, sagte er schließlich vor Gericht. Auch eine Treterei hielt er für „möglich“. Der Prozess dauert an. nina gut

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