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Die Bergwacht Rottach-Egern im Einsatz

Im Bereich Halserspitze/Aschenbrenner Hütte

Nach Suchaktion im Nebel: Bergwacht rettet Wanderer

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Rottach-Egern - Durchnässt und unterkühlt wurde ein Münchner Paar von der Bergwacht gerettet. Die beiden waren erschöpft, schlecht ausgerüstet und hatten sich im Bereich Halserspitze verlaufen. 

Durchnässt und unterkühlt wurde ein Münchner Paar, 28 und 32 Jahre alt, am Samstag von der Bergwacht gerettet. Die beiden waren erschöpft, schlecht ausgerüstet und hatten sich im Bereich Halserspitze/Aschenbrenner Hütte verlaufen. Bei der Rettung arbeiteten die Bergwachtler aus Rottach-Egern und Achenkirch eng zusammen, wie der Rottacher Einsatzleiter Rainer Motzet berichtet. Der Notruf ging am Samstag um 16 Uhr über die Leitstelle Rosenheim bei der Rottacher Bergwacht ein.

Bergwacht-Einsatz an der Halserspitze - Fotos

 Eine junge Frau, 28, und ihr 32-jähriger Partner hatten gegen 16 Uhr die 112 gewählt. Losmarschiert waren die beiden in Kreuth. Über Langenau, Steinernes Kreuz und Lahngartengraben stiegen sie zum Wildalmsattel auf. Für die Tour bei Nässe und Nebel waren sie jedoch schlecht ausgerüstet, zudem verloren sie in etwa 1450 Metern Höhe die Orientierung. Um die beiden Wanderer zu finden, bat die Rottacher Bergwacht die Bergrettung Achenkirch um Unterstützung. Sowohl die Achenkirchner als auch die Rottacher rückten mit je acht Mann aus. Die Rottacher Kameraden wurden noch von einem Hubschrauber unterstützt. Der Helikopter setzte die Mannschaft in zwei Flügen mit Hilfe einer Winde im Raum Bayerbach Alm ab. 

Die Bergretter begannen von dort aus bei dichtem Nebel mit der Suche. Mit Schnee und schlechter Sicht kämpften sich unterdessen die Kameraden aus Achenkirch im Raum Aschenbrennerhütte voran. Um 18.10 Uhr gelang über die 112 noch einmal die Kontaktaufnahme mit den in Bergnot Geratenen. Nach einer zweistündigen Suche fand die Rottacher Bergwacht das durchgefrorene Paar schließlich im Raum Wildalmsattel.

 Die beiden waren unverletzt und wurden von der Bergwacht zu Fuß ins Tal begleitet. Dort kam der Trupp gegen 23 Uhr an. Der Dank der Rottacher Bergwacht gilt den Kameraden aus Achenkirch, die ihre Suche abbrechen konnten, nachdem die Wanderer von den Rottachern gefunden wurden. Der Einsatz, so Motzet, sei ein Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

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