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Der Pavillon wird durch einen  Neubau ersetzt.

Bau beginnt 2019 

Neue Rottacher Grundschule soll 2020 stehen

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Die neue Rottacher Grundschule soll 2020 fertig sein. Aktuell treibt der Gemeinderat das Genehmigungsverfahren voran. Bis dahin vergeht noch viel Zeit, aber die braucht es auch.

Rottach-EgernDerzeit ist erst die Änderung des Bebauungsplans in Arbeit. Damit der zweistöckigen Neubau Platz findet, ist eine Vergrößerung des Baufensters nötig. Der Rottacher Gemeinderat stimmte dem einmütig und ohne Diskussion zu. Mit der Planung des Gebäudes selbst wird sich demnächst der Schulverband befassen. Erst wenn alles fix ist, folgt der Bauantrag. Der wird dann wieder den Gemeinderat beschäftigen.

Der Pavillon der Rottacher Schule wird durch einen Neubau ersetzt. 

Die Eckdaten des Neubaus allerdings stehen: Die neue Grundschule bietet acht Klassen und diverse Betreuungsräume. Vor allem aber gibt sie neuen Konzepten Raum. Lernlandschaften sollen sich dort eröffnen und damit neue Unterrichtsformen. Offen ist derzeit noch, ob ein Hort oder eine offene Ganztagsschule eingerichtet werden. „Da richten wir uns nach dem Bedarf“, erklärt Köck. Kurz vor den Ferien hatte ein gut besuchter Info-Abend für Eltern stattgefunden, bei dem die unterschiedlichen Konzepte Thema waren. Ein Ergebnis gab es noch nicht. „Die Eltern müssen das erst mal sacken lassen“, meint Köck. Baulich spiele die Frage Ganztagsschule oder Hort auch keine Rolle.

Wie berichtet, wird der bestehende Pavillon abgerissen und durch den Neubau ersetzt. Der Abbruch dürfte im Winter 2018/2019 erfolgen. Den Plan, als Übergangslösung mobile Klassenzimmer aufzustellen, hat der Schulverband inzwischen wieder verworfen. „Das hätte uns 350 000 Euro gekostet“, berichtet Köck. Zum Glück gebe es im Bereich der Mittelschule noch Platzreserven. Auch der Gymnastikraum bei der neuen Turnhalle könne vorübergehend als Klassenzimmer dienen. Während der Bauphase werde es etwas enger werden in den Gebäuden auf dem Schulgelände, aber er hoffe auf das Verständnis der Eltern, so Köck. „Dafür bekommen wir ein schönes neues Gebäude.“ Kosten dürfte der Neubau etwa fünf Millionen Euro. Am Abriss des Bungalows aus dem Jahr 1969 führt kein Weg vorbei. Der, meint Köck, sei „auch energetisch eine Katastrophe“. 

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