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Ein Paradies für Wasserratten ist das Rottacher Freibad. Aber auch hier gibt es Regeln.

Über Gefahren im Freibad Rottach-Egern

Gefährliche Freizeit: "Absolute Sicherheit gibt es nie"

Rottach-Egern – Wenn die Kinder im Freibad nicht zu bremsen sind, herrscht bei den Bademeistern höchste Konzentration. Aber auch sie können nicht für die absolute Sicherheit garantieren.

Inzwischen hat das Freibad Rottach-Egern seine Saison beendet. Doch in den letzten Sommertagen war nochmal Hochbetrieb in den beiden Becken und am Seeufer. Nicht nur bei einer Sommerreodelbahn wie in Ostin und am Schliersberg, auch bei einem profanen Freibadbesuch lauern Gefahren, die vielen Eltern vielleicht gar nicht so bewusst sind.

An heißen Tagen arbeiten vier Kollegen im Schichtdienst, erklärt Dennis Lankes, Fachangestellter für Bäderbetriebe in Rottach-Egern. Sie überwachen, ob die Regeln eingehalten werden – und schreiten bei Bedarf ein.

Zum Beispiel, wenn sich Jugendliche direkt hintereinander in die Rutsche stürzen oder kleine Kinder ohne Aufsicht an den Start gehen wollen. Erst ab sechs Jahren ist das im Rottacher Freibad erlaubt. Wer die Vorschriften ignoriert, den weisen Lankes und seine Kollegen per Lautsprecherdurchsage freundlich zur Ordnung. Nicht alle wollen das einsehen. Unverständlich, meint Lankes. „Wenn was passiert, sind die Eltern in der Verantwortung.“ Damit auch am Drei-Meter-Brett nichts passiert, darf immer nur ein Badegast zum Sprung ansetzen. Das Signal gibt der Schwimmmeister.

Trotzdem hat es auch im Rottacher Freibad schon Platzwunden gegeben. Zum Beispiel, als sich ein Badegast den Kopf an der Querstange beim Rutscheneinstieg gestoßen hat. Trotz aller Regeln und Aufsichtspersonen: Absolute Sicherheit gibt es nie, sagt Lankes: „Die Leute müssen halt ein bisschen auf sich und die anderen achten.“  

sg

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