Auf der Suttenabfahrt

Ohne Schutzausrüstung: Snowboarder nach Sturz schwer verletzt

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Er war gestürzt und bewusstlos liegen geblieben - für einen 17-jährigen Snowboarder nahm der Pistentag auf der Sutten ein unschönes Ende. Auch, weil er keine Schutzausrüstung trug.

Rottach-Egern - Auf der Suttenabfahrt kam es am Sonntag, 10. Dezember, gegen 09:20 Uhr zu einem Unfall zwischen zwei befreundeten Snowboardern. Für einen der beiden endete der Pistentag schwer verletzt im Krankenhaus.  

Etwa auf Höhe der alten Mittelstation kam einer der beiden jungen Männer - zwei 17-jährige in München lebende Franzosen - zu Sturz und blieb mehrere Minuten bewusstlos liegen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Bad Wiessee hervor. Wie es dazu kam, ob durch eine Kollision mit dem anderen Snowboarder oder aufgrund eines Ausweichmanövers, um diese zu verhindern, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der Franzose trug keinerlei Schutzausrüstung, weder Helm noch Protektoren. Diese hätten die Unfallfolgen sicherlich gemildert, heißt es in der Pressemitteilung. 

So musste der 17-Jährige nach Erstversorgung durch die Bergwacht - in der Zwischenzeit hatte er das Bewusstsein wieder erlangt - mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau mit Gesichtsverletzungen sowie dem Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung ins Krankenhaus Agatharied geflogen werden. Sein Freund, der einen Helm trug, blieb unverletzt.

Sollten Zeugen den genauen Unfallhergang beobachtet haben, werden diese gebeten, sich bei der Polizei in Bad Wiessee unter 08022/98780 zu melden.

hb

Rubriklistenbild: © Ralph Poeplau

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