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Tierheimleiter Markus Glanz und Johanna Ecker-Schotte, Vorsitzende des Tierschutzvereins Tegernseer Tal.

Zusätzliche Stelle geschaffen 

Personalnot im Rottacher Tierheim behoben

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Zuletzt mussten die Öffnungszeiten des Tierheims wegen Personalmangels verkürzt werden. Ab 1. April erhält Tierheimleiter Markus Glanz Unterstützung durch einen Stellvertreter.

Rottach-Egern – Zuletzt mussten die Öffnungszeiten des Tierheims in den Weissachauen wegen Personalmangels verkürzt werden. Aber das ist vorbei: Ab 1. April erhält Tierheimleiter Markus Glanz Unterstützung durch einen Stellvertreter. Ab Mai werden die Öffnungszeiten des Tierheims für Besucher dann wieder erweitert. „Auf ein tierfreundliches Maß“, erklärt Johanna Ecker-Schotte, Vorsitzende des Tierschutzvereins Tegernseer Tal, Träger des einzigen Tierheims im Landkreis. Montags, mittwochs und sonntags herrscht Ruhe. „Aber die Versorgung der Tiere ist natürlich immer gesichert“, versichert Ecker-Schotte.

Wie berichtet, übernimmt Thomas Doreth den Stellvertreter-Posten. Der gelernte Zoo-Tierpfleger ist auch neuer Bereitschaftsleiter der Rottacher Bergwacht. Die Vollzeit-Stelle wurde neu geschaffen. Daneben gibt es drei Teilzeitkräfte. „Wir haben jetzt mehr Arbeitszeit zur Verfügung“, erklärt Ecker-Schotte. Die zusätzlichen Stunden braucht der Verein vor allem, um die Aufgaben zu bewältigen, die neben der Arbeit im Tierheim anfallen. „Wir kümmern uns im ganzen Landkreis um den Tierschutz“, sagt Ecker-Schotte. Das bedeutet: Der Verein wird tätig, wenn ein Missstand gemeldet wird.

Dabei kann der Verein nur Gespräche führen, Hilfe anbieten – und bei Bedarf die Behörden informieren.

Die Freude an ihrer Aufgabe hat Ecker-Schotte nicht verloren, auch wenn sie viel Freizeit kostet. Bei der Hauptversammlung am Mittwoch, 26. April, wird sie wieder kandidieren. Gemeinsam mit dem gesamten Team, das seit 2014 mit ihr den Vorstand bildet. Denn auch wenn es immer wieder mal Ärger gab: Eigentlich ist die erste Amtsperiode ausgesprochen gut gelaufen.

Im Dezember 2014 konnte der Verein ein neues Tierheimgebäude einweihen. 650 000 Euro hat der Bau gekostet. Im Vorfeld hatte es viel Mühe gekostet, den Standort zu sichern. Möglich war dies nur durch einen Grundstückstausch. Die Tauschfläche hatte Ecker-Schotte ausfindig gemacht, damals noch als Schriftführerin des Tierschutzvereins. Ein Glücksfall, wie sie sagt: „Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“

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