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Gut frequentiert ist der Wertstoffhof in Enterrottach. Dass sich an den Containern oft Pfützen bilden, sorgt für Beschwerden.  

Gemeinde Rottach sucht Gespräch mit VIVO

Pfützen am Rottacher Wertstoffhof sollen verschwinden

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Nach Regengüssen bilden sich vor den Containern am Rottacher Wertstoffhof Pfützen, was zu Beschwerden geführt hat. Bürgermeister Christian Köck machte dies nun im Gemeinderat zum Thema. 

Rottach-EgernNach Regengüssen bilden sich auf dem Wertstoffhof in Enterrottach Pfützen. Deshalb gab’s laut Gemeinde-Geschäftsführer Gerhard Hofmann schon Beschwerde-Anrufe im Rathaus. Zudem beklagen Gewerbetreibende anonym in einem Online-Medium, es herrschten Zustände „wie in Rumänien“. Bürgermeister Christian Köck (CSU) machte dies nun im Gemeinderat zum Thema. Fazit: Die Gemeinde will mit dem Abfallentsorgungsunternehmen VIVO über eine Lösung des Problems reden.

In der Pflicht sieht die Gemeinde den Abfallentsorger als Betreiber der Anlage. „Wir überlassen der VIVO das Gelände unentgeltlich“, erinnerte Bürgermeister Köck. Insgesamt sei die Entsorgungsbranche ein heiß umkämpfter Markt, es fehle ihm auch der Einblick hinter die Kulissen, merkte Köck an. Aber: Grundsätzlich stehe die Gemeinde in Sachen Sauberkeit und Service sehr gut da. „Darauf sind wir auch bedacht“, erklärte der Bürgermeister. Darum wolle er das Thema gemeinsam mit der VIVO angehen. Auch wenn er den Weg der Beschwerde für keinen guten Stil halte. Jeder könne sich direkt ans Rathaus wenden. Von Zuständen wie in Rumänien könne zudem nicht die Rede sein. Es sei lediglich ein verstopfter Gully wegen des Urlaubs eines Mitarbeiters mit Verzögerung gespült worden.

Auch Vize-Bürgermeister Josef Lang (CSU) hält die Vorwürfe für überzogen. Er sei zwar noch nie in Rumänien gewesen, aber zuletzt vier Mal auf dem Wertstoffhof, berichtete Lang. Und dies in Turnschuhen. „Aber ich hab’ keine nassen Füße bekommen.“ Das Maß der Kritik findet auch Josef Kaiser (CSU) nicht angemessen. Als Gewerbetreibender sei er froh, in Rottach-Egern entsorgen zu können. Tegernsee etwa habe keinen Wertstoffhof. Die Vorwürfe, so sein Urteil, entsprächen den Gegebenheiten nicht.

Mit Hermann Ulbricht (FWG) sitzt sogar ein Mitarbeiter der VIVO am Ratstisch. Er hatte die Situation mit den Unternehmensverantwortlichen schon im Vorfeld besprochen. Sofern die VIVO das Gelände längerfristig nutzen könne, bestehe Interesse an einer Sanierung, erklärte Ulbricht.

Einen Beschluss fasste der Gemeinderat in dieser Sache nicht. Eine eventuelle Sanierung der Anlage wird Thema des Gesprächs sein. Ein Standortwechsel kommt nach Auffassung Köcks kaum in Frage: Ein besserer Platz lasse sich kaum finden.

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