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Auf dem Briefkasten rechts im Hintergrund liegt das verdächtige Paket. Grund: Es passte nicht durch den Briefschlitz.

Nach Polizei-Großeinsatz mit Bombenkommando in Rottach-Egern

Verdächtiges Paket in Rottach: Das sagt sein Besitzer

Rottach-Egern - Sein Päckchen löste am Donnerstagabend einen beispiellosen Großeinsatz von Polizei samt Bombenkommando in Rottach aus. Jetzt hat sich der Besitzer gemeldet.

Die Polizei nahm das Paket auf die Wiesseer Dienststelle mit, wo es nun verwahrt wird. Der Besitzer hat sich bereits gemeldet, berichtet die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung. „Er konnte glaubhaft versichern, dass er das Paket nur abschicken wollte“, sagt Roman Hörfurter, Stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Bad Wiessee. 

Bilder: Bomben-Kommando nähert sich zum ersten Mal dem Paket 

Dazu legte der Mann das Päckchen einfach auf den Briefkasten, weil es ja nicht durch den Briefschlitz passte – dass er damit einen solchen Trubel auslösen könnte, hatte er nicht geahnt. „Man kann ihm keinen Vorwurf machen“, sagt Hörfurter. Einsatzkosten wird der Päckchen-Besitzer nicht tragen müssen. Seine vermeintlich heiße Sendung - ein Paket Tintenpatronen - kann er auf der Polizeidienststelle abholen. Auch der Passantin, der das Paket spanisch vorkam, macht die Polizei keinen Vorwurf. „Die Leute sind momentan sehr sensibel, wenn sich etwas außer der Reihe bewegt.“

Video: So ging das Bombenkommando vor

Katrin Hager

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