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Gut gelaunt zeigten sich die Teilnehmer am Eisstockturnier.

Postillion-Eisstockturnier in Enterrottach

Knapp 8000 Euro für den guten Zweck

Rottach-Egern - „Ran an die Daube“, hieß es zum siebten Mal zugunsten der Aktion „Leser helfen Lesern“: Tanja und Martin Frühauf vom Restaurant Postillion luden zum Eisstock-Turnier und zum Spenden auf den Enterrottacher Eisplatz. 

„Das ist eine wirklich ansehnliche Summe, obwohl wir dieses Jahr etwas weniger waren als sonst“, sagt Martin Frühauf stolz. Und, dass es Spaß macht, Gutes zu tun. Das war am Sonntag am Eisplatz in Enterrottach offensichtlich. Tanja und Martin Frühauf haben mit Champagner, Glühwein, Punsch, Jagertee und anderen innerlich wärmenden Getränken gerufen. Und 72 Teilnehmer waren bei hervorragendem Wetter und bestens präparierter Eisfläche gekommen.

Es war sogar das erste Turnier, das dieses Jahr dort stattfinden konnte. Kein Wunder, dass es viele Stammteams aus dem Tegernseer Tal juckte. Insgesamt 18 Teams wurden gebildet – aus Freunden und Geschäftspartner der Frühaufs, aus Gästen des Postillions. Aber auch aus Gästen des Tals. Holger Düker, Weinhändler aus Hamburg, ist erst vergangene Woche bei einem anderen Turnier auf den Geschmack am Eisstockschießen gekommen: „Weil das so wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, habe ich mich gleich hierfür angemeldet“, sagt er. Allerdings, so mutmaßte er zusammen mit einem weiteren Gast aus dem hohen Norden: In Anbetracht des Turnierverlaufs sei ihm wohl nicht jeder Trick von bayerischer Seite verraten worden.

Eisstockturnier auf dem Enterrottacher Eisplatz 

Hierzulande weiß man, dass neben strategischem Denken auch Übung und Erfahrung zum Sieg verhelfen. Wie der Club Tegernsee, der das Turnier am Sonntag gewann. Entsprechend großzügig zeigte sich das Team um Andreas Scherzer dann auch: „Wir unterstützen die Sache von Martin Frühauf schon seit fünf Jahren, weil sie regional wirksam ist und es einfach auch derselbe Weg ist“, erklärt Scherzer mit Blick auf die Satzung des Club Tegernsee.

Es gebe viele Vereine am Tegernsee, aber es seien wenige unterwegs, die spendeten. Und nach Weihnachten seien eben fast alle sehr zurückhaltend. „Spenden ist nicht verboten. Es ist erlaubt und erwünscht“, stellt Scherzer mit aufmunterndem Lachen in die Runde klar. Und daran hielten sich die 72 Teilnehmer nicht nur auf dem Eis, sondern auch hinterher im Restaurant Postillion, wo bis spät in die Nacht die Spendenparty stieg. Und mit ihr der Erlös. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Ergebnis“, erklären die Frühaufs.

Alexandra Korimorth

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