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Mit einer Schleifkorbtrage musste der Arbeiter aus der Baugrube geborgen werden.

Feuerwehr muss Arbeiter bergen 

Rettungseinsatz auf der Rottacher Riesen-Baustelle

Einen größeren Rettungseinsatz hat ein medizinischer Notfall am Mittwoch in Rottach-Egern nach sich gezogen: Die Feuerwehr musste einen Arbeiter aus der riesigen Baugrube an der Werinherstraße bergen. 

Rottach-Egern – Weil ein Mitarbeiter auf der Riesen-Baustelle in der Werinherstraße gesundheitliche Probleme bekam und die Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes und der Notarzt den Mann nicht aus der Baugrube brachten, musste die Freiwillige Feuerwehr mit Spezialausrüstung hinzugezogen werden.

Gegen 17 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit 15 Einsatzkräften auf die Großbaustelle ausrückte. Die Ehrenamtlichen waren mit einer sogenannten Schleifkorbtrage gefragt, berichtet Kommandant Josef Stadler. Diese wurde an einem Baukran angebracht, um den Arbeiter aus der Baugrube zu bekommen und ins Krankenhaus bringen zu können. Für die Feuerwehr war der Einsatz bald erledigt, gegen 17.45 Uhr konnten die Ehrenamtlichen wieder abrücken.

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Der Patient musste aus der riesigen Baugrube  an der Werinherstraße in Rottach-Egern geborgen werden.

Wie die Polizei auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, hatte der 51-jährige Arbeiter aus Wackersberg gesundheitliche Probleme, ein Unfall hatte sich nicht ereignet. Die Baustelle an der Werinherstraße hat unabhängig davon schon öfterfür Schlagzeilen gesorgt, weil die Dimensionen des Neubauprojekts einer Grünwalder Firma umstritten sind. Auf dem etwa 6000 Quadratmeter großen Areal direkt am See entstehen zwei Einfamilien- und zwei Mehrfamilienhäuser, sowie eine Tiefgarage. 

ag

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