Rosstag 2017 in Rottach-Egern am Tegernsee - 15.000 Besucher kommen
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Buntes Fuhrleutetreffen bei bestem Wetter

15.000 Besucher kommen zum Rottacher Rosstag

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Stolze Rösser, historische Kutsche: Rund 15 000 Gäste kamen zum Rottacher Rosstag. Schon in der Seestraße drängten sich die Zuschauer, auch auf der Festwiese waren die Bänke gut besetzt.

Rottach-Egern „D’Fuhrleut kemmen z’amm“ hieß es zum 49. Mal. 48 Mal davon war der Kreuther Hartl Walch dabei. „Ich war immer schon ein Pferdefan“, erzählte er mit einem stolzen Blick auf seinen Haflinger-Vierspänner. Nur einmal musste er passen. Da war der Rosstag an einem Werktag, und der junge Hartl musste auf Geheiß des Vaters seine Arbeit tun. „Aber seit es immer am Sonntag ist, war ich bei jedem dabei“, sagte Walch, der die Zügel nächstes Jahr seiner Tochter überlassen will. Rainer Bierschneider hingegen hätte seine Tigerschecken fast nicht angespannt, weshalb er im Programmheft fehlt. Aber letztlich ließ sich der Kreuther doch überreden, was Moderator Bruno Six eigens würdigte. Bierschneiders Rapptiger seien eine echte Besonderheit und schwer zu züchten, erklärte der Experte, der mit Florian Maier die Fahrer, ihre Pferde und Wagen vorstellte. Und das gleich zweimal: kurz an der Seestraße, wo sich der Zug formierte, ausführlich an der Festwiese in Enterrottach. Hier wie dort kamen Tausende von Zuschauern, um Rösser und Wagen zu bewundern. In den Kutschen saß die Prominenz, unter anderem waren Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan gekommen.

Applaus brandete auf, als Herzogin Helene in Bayern mit ihrem Haflinger-Zehnspänner vorfuhr, dessen Zügel Kutscher Alfons Meßner souverän in der Hand hielt. Gut gelaunt plauderte die Herzogin mit Besuchern, einen Strohhut auf dem Kopf. In ihrem Stall wären genug Tiere, um auch einen Zwölfspänner zu fahren, ließ sie wissen. „Aber ob wir das nächstes Mal machen, bestimmt der Herr Meßner“, meinte sie lächelnd. Das nächste Mal wird ein Jubiläum sein: der 50. Rosstag. Aus der Taufe gehoben hat das Pferdefest Thomas Böck, seit seinem Tod 2007 richtet die Gemeinde Rottach-Egern das Spektakel aus. Manches Mal musste es wegen Regens ausfallen, doch diesmal passte alles. Insgesamt, schätzte Claudia Maier von der Rottacher Tourist-Info, seien 10 000 bis 15 000 Zuschauer gekommen. Eine sehr gute Zahl.

Als Besonderheit präsentierte die Oberländer Reitertruppe diesmal einen Rottezug. Eine Rotte, das war im Mittelalter der berittene Schutz von Reisenden in der Kutsche. „Auf den Straßen war es gefährlich“, erklärte Peter Lerch aus Penzberg, der als Landsknecht zu Pferde mit seinen Kameraden unter anderem einen Patrizierwagen zu beschützen hatte.

Kräftig zu arbeiten hatten alle Pferde, vom kleinen Shetty bis zum mächtigen Brauereigaul: von der Seestraße bis zum Festplatz sind es fünf Kilometer. Während die Zuschauer das schöne Bild genossen, feierten viele Teilnehmer ein Wiedersehen. Bisweilen auch zwischen Mensch und Tier. Soldatin Heike Henseler von der Bundeswehr-Tragtierkompanie Bad Reichenhall verließ kurz ihren Posten, um Muli Ellis zu herzen. Die Maultierstute, 14 Jahre alt, war einst Teil der Kompanie und wurde an den Wiesseer Andreas Vogt abgegeben, wo sie ein weniger arbeitsames Leben genießt. „Sie war unser Weihnachts-Muli“, sagt Henseler. Beim Krippenspiel trug sie die Maria. Für größere Lasten war sie aber etwas klein. Für den Rosstag hatte Brigitta Vogt eine ganze Muli- und Eselgruppe geschmückt, damit sie zwischen all den Prachtrössern gut aussehen. Mit Seidenblumen – für echte Blüten ist der Appetit der Esel einfach zu groß.

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