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Im neuen Pfarrsaal fand die Weihe statt.

Einweihung nach drei Jahren Bauzeit

Egern hat seinen Pfarrhof wieder

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Nach dreijähriger Bauzeit hat der katholische Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth seinen Alten Pfarrhof Egern wieder. Jetzt wurde er eingeweiht.

Rottach-Egern – „Was lange währt, wird endlich gut.“ Weil dieser Spruch im Fall desAlten Pfarrhofs in Rottach-Egern mehr als zutrifft, hat ihn Monsignore Walter Waldschütz bei der Einweihung am Sonntag gerne zitiert. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum Festakt, der sich nach einer vom Kirchenchor und einem Vocalensemble umrahmten Messe in St. Laurentius und einem kleinen Kirchenzug im neuen Pfarrsaal abspielte. Bürgermeister, Gemeinderäte, Bauleute, Vereinsvertreter mit ihren Traditionsfahnen und Gläubige waren gekommen, um dabei zu sein, wie ein neues Kapitel einer langen Geschichte aufgeschlagen wird.

Die begann schon nach der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals wurde der Pfarrhof mit seinem typischen Krüppelwalmdach errichtet, der Pfarrsaal mit Bücherei und Wohnungen kamen um 1965 dazu.

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Alter Pfarrhof Egern: Sanierung kostete 4,45 Millionen Euro

Zehn Jahre lang wurde geplant, um den denkmalgeschützten Bau würdig zu sanieren. Stolze 4,45 Millionen Euro hat das Projekt verschlungen, wobei den Großteil die Diözese bezahlt. 360 000 Euro steuern die Pfarrei, 200 000 Euro die Gemeinde bei. 

Die Diözese übernehme die Kosten gerne, weil sie wolle, dass Begegnung stattfindet und Gläubige einen Platz haben, wo sie sich wohlfühlen, betonte Generalvikar Christoph Klingan, der die Weihe vornahm. Im Ordinariat blicke man nun aber ein wenig neidisch zum Tegernsee. Vom Kirchenpfleger Norbert Schußmann, über Pfarrverbandsrats-Vvorsitzender Günter Allerstorfer, bis hin zu Bürgermeister Christian Köck und Monsignore Walter Waldschütz – alle bedankten sich für den Zusammenhalt während der langen Bauphase und die geleistete Arbeit. Architekt Benno Bauer sprach von der gelungenen Herausforderung, das Historische zu bewahren und zugleich den modernen Anforderungen zu entsprechen.

Ein gemeinsames Mittagessen, ein vom Frauenbund spendiertes Kuchenbuffet und Führungen durch die Räume rundeten den Festtag ab.

gr

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