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Neues Wohnprojekt der Gemeinde: Das linke Haus wird saniert, das rechte Gebäude mit Zwischenbau wird abgerissen und neu gebaut. 

Neue Rottacher Gemeindehäuser mit 25 Wohnungen

Zügig in Richtung Abriss und Neubau

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Die Gemeinde Rottach-Egern schafft 25 Wohnungen mit bezahlbaren Mieten in Ellmösl. Das Projekt kommt voran.

Rottach-Egern – Insgesamt 25 Wohnungen mit bezahlbaren Mieten und in ortstypischem Stil wird die Gemeinde Rottach-Egern in Ellmösl schaffen. Das Vorhaben wurde im Juli bereits vorgestellt – Architekt Andreas Erlacher, zugleich FWG-Gemeinderat, hatte die EU-weite Ausschreibung für das Projekt gewonnen. Die Gemeinde will zügig vorankommen und besprach das Vorhaben jetzt wieder im Ortsplanungsausschuss.

Geplant ist Folgendes: Das östliche der drei Gebäude wird gerade von Grund auf saniert und aufgestockt. „Das alte Dach kam runter, dann wurde aufgestockt und noch vor dem Winter der neue Dachstuhl errichtet und eingedeckt“, erklärt Geschäftsleiter Gerhard Hofmann. Nötig sind zudem neue Wasser- und Abwasserleitungen, die Überholung der elektrischen Versorgung, Fassadendämmung, neue Fenster und Böden. Im Juni soll alles fertig sein. „Der Zeitplan ist realistisch“, sagt Hofmann. Die Zahl der Wohnungen ändert sich nicht – es waren und bleiben acht Stück, doch werden die beiden Wohnungen im Dach künftig deutlich größer und komfortabler. 

Lesen Sie hier: Auch Gmund baut 30 neue Wohnungen

25 neue Wohnungen: Staatszuschuss sicher

Sobald dieses Haus fertig ist, werden die Mieter aus dem benachbarten Haus einziehen. Dieses wird abgerissen und durch zwei Neubauten samt Tiefgarage mit 27 Stellplätzen ersetzt. 17 Wohnungen entstehen hier, darunter einige familientaugliche Drei- und Vierzimmer-Wohnungen. Wenn alles nach Plan läuft, sind sie Ende 2021 bezugsfertig. Die Wohnungen sollen an Einheimische vergeben werden. „Wir haben schon oft über die Pläne gesprochen und wollen das Vorhaben jetzt zeitnah auf den Weg bringen“, betonte der Rathauschef, der am Ende ein einstimmiges Votum am Ratstisch bekam. Er habe vom Landratsamt Miesbach bereits die Zusage erhalten, dass es im beschleunigten Verfahren bearbeitet werde.

Auf rund 8,5 Millionen Euro belaufen sind die Kosten. Die Gemeinde, so berichtete Bürgermeister Christian Köck (CSU), habe bereits die Zusage für einen Staatszuschuss über 30 Prozent der Kosten vorliegen. 

Um die Finanzierung stemmen zu können, hat die Gemeinde ein Anwesen am Ruepp-Anger verkauft, das sie von einer älteren Dame geerbt hat. 1,5 Millionen Euro hat sie daraus erlöst.  

Alle Infos aus der Region lesen Sie hier

gr

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