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Hier im Rottacher Ortsteil Ellmösl sollen die Straßen saniert werden. Die Anwohner müssen dafür tief in die Tasche greifen.

Anwohner müssen kräftig zahlen

Straßensanierung: Gemeinde wehrt sich gegen Vorwürfe

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Rottach-Egern - Der Anwohnerprotest gegen die hohen Kosten für die Sanierung der Straße in Ellmösl schlägt hohe Wellen. Jetzt hat sich die Gemeinde gerechtfertigt - und nimmt dazu klar Stellung.

Wie berichtet, erheben die Hausbesitzer, die kräftig zahlen sollen, heftige Vorwürfe gegen die Gemeinde Rottach-Egern. Deren Geschäftsleiter Gerhard Hofmann nahm dazu jetzt in der Sitzung des Gemeinderats Stellung. 

Es sei nicht richtig, dass die Gemeinde nur auf Druck der Anwohner die Ratenzahlung mit einem Prozent statt mit sechs Prozent Zinsen ermöglicht hätte, machte er klar. „Das gewähren wir auf Antrag, wenn es möglich ist“, machte Hofmann deutlich. Auch der Vorwurf, die Gemeinde habe die Anwohner noch schnell zahlen lassen, bevor eine Gesetzesänderung dies verbietet, treffe nicht zu, meinte Vize-Bürgermeister Josef Lang (CSU). Was sollten denn die Anwohner früher sanierter Straßen sagen, wenn die Finanzierung in Ellmösl anders gehandhabt würde als bei ihnen? Zudem denke er, dass so schnell keine Gesetzesänderung komme, meinte Lang: „Das Meisterwerk, die Kosten auf alle umzulegen, muss erst noch geschaffen werden.“

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