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Hier am Birkenmoos soll in Kürze eine Traglufthalle als Unterkunft für Flüchtlinge entstehen.

Strom und Wasser wird verlegt

Asyl-Traglufthalle: Aufbau kann bald beginnen

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Rottach-Egern - Noch rührt sich nichts auf dem Platz neben der Rottacher Sportanlage Birkenmoos, auf dem bald 120 Menschen in einer Traglufthalle leben sollen. Das dürfte sich allerdings nun schnell ändern.

Die Kostenübernahme durch den Freistaat ist jetzt per Bescheid gesichert, wie Birger Nemitz als Pressesprecher des Landkreises mitteilt. Auf diesen Bescheid hatten Gemeinde und Landratsamt gewartet. Denn es sind viele Vorarbeiten nötig, bevor die Traglufthalle aufgestellt werden kann. Vor allem, weil der Freistaat erst vor knapp zwei Wochen entschieden hat, dass es kein Catering in der Halle geben wird. Die Flüchtlinge kochen selbst. Dafür braucht man Küchencontainer und vor allem deutlich mehr Strom und Wasser als zunächst angenommen. „Das hat unsere bisherige Planung über den Haufen geworfen“, erklärt Landkreis-Kämmerer Gerhard de Biasio. Die alte Kostenkalkulation stimmte nicht mehr, eine neue musste her. 

Die wurde eilig erstellt und ist jetzt bewilligt. Das heißt: In Kürze können die Arbeiten am Sportgelände losgehen. Es müssen Wasser- und Stromleitungen verlegt werden, zudem sind Aufschüttungen nötig, um das Gefälle auszugleichen. Auf die Schnelle muss die Gemeinde Firmen engagieren – keine leichte Aufgabe für Geschäftsleiter Gerhard Hofmann. Im Februar soll die Halle bezugsfertig sein.

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