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Der FC Bayern kommt wieder zum Trainingslager an den Tegernsee. 

Investitionen in Sportplatz am Birkenmoos

Rottach-Egern wird kein Basecamp bei Fußball-EM - Hoffnung auf 2024

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Rottach-Egern hatte sich als Basecamp der Fußball EM beworben. Dies blieb ohne Erfolg. Traurig ist Bürgermeister Christian Köck darüber nicht: Es werden 2020 trotzdem prominente Mannschaften erwartet.  

Rottach-Egern– Gerne hätte Rottach-Egern bei der im Juni beginnenden Fußball-EM eine Nationalmannschaft beherbergt. Doch die Bewerbung als Basecamp blieb fruchtlos. „Wir haben keine Mannschaft bekommen“, teilte Bürgermeister Christian Köck im Gemeinderat mit. Wie berichtet, hatte sich die Gemeinde gemeinsam mit den Luxushotels Seehotel Überfahrt  und Bachmair Weissach beim europäischen Fußballverband UEFA beworben. Als Trainingsplatz sollte die Anlage am Birkenmoos dienen.

Der Schmerz über die Absage ist bei Bürgermeister Köck nicht groß. „Das ist für uns kein Beinbruch“, meinte er. In den vergangenen Jahren hätten die Trainingslager prominenter Kicker sehr viel Arbeit gemacht. Für den Platz am Birkenmoos bedeuteten die Trainings jedes Mal eine große Belastung. „Und auch für die Leute, die das Ganze betreuen“, fügte Köck an. Zudem dürfe Rottach-Egern noch auf die EM 2024 hoffen.

Wieder Trainingslager des FC Bayern und Borussia Mönchengladbach in Rottach-Egern

Die Absage der UEFA eröffne im Übrigen dem FC Basel die Möglichkeit, noch einmal Trainingstage in Rottach-Egern zu verbringen, meinte Köck. „Ich weiß aber nicht, ob die noch mal kommen wollen.“ Dies liege an den strengen Auflagen, die der DFB bei Freundschaftsspielen mache. Darum liebäugelten die Basler mit einem Trainingslager in Österreich. Gesetzt seien 2020 hingegen Trainingslager des FC Bayern und von Borussia Mönchengladbach in Rottach-Egern.

Neue LED-Beleuchtung am Fußballplatz in Rottach-Egern 

Kräftig investieren will die Gemeinde in die Flutlichtanlage am Birkenmoos. Sie verbrauche sehr viel Strom, dennoch entspreche die Ausleuchtung nicht mehr den Anforderungen, führte Köck aus. Das Bundesumweltministerium unterstütze die Umstellung auf LED mit 25 Prozent. Der Gemeinde bleibe ein Kostenanteil von 60 000 Euro, 10 000 Euro schieße der Fußballclub zu. Mit dieser Summe sei es möglich, sowohl den Hauptrasen als auch den Nebenrasen und den Platz hinter dem ehemaligen Vereinsheim zu bestücken.  

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