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Bei der Seniorenresidenz Wallberg gibt es auch eine Spielgruppe und einen Streichelzoo. Beides soll nach der Erweiterung bleiben. 

Gemeinderat stimmt zu

Rottacher Seniorenresidenz plant Erweiterung

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    Christina Jachert-Maier
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Die Seniorenresidenz Wallberg rüstet sich mit einer Erweiterung für die Zukunft. Kosten: rund fünf Millionen Euro. Um das zu stemmen, hat Betreiber Peter Wisgott einen Partner ins Boot geholt.

Rottach-Egern–Seit 2006 betreibt Peter Wisgott die Seniorenresidenz Wallberg in Rottach-Egern. 103 Bewohner zählt die Seniorenresidenz aktuell, 85 Beschäftigte kümmern sich um die Bewohner. Der 48-Jährige betrieb das Altenheim bisher alleine. Jetzt hat er sich Partner ins Boot geholt, „weil das alleine einfach nicht mehr zu schaffen ist“. Und er stellte die Organisation neu auf: Zum einen gibt es nun die Seniorenresidenz Wallberg GmbH als Betreibergesellschaft. Wisgott ist hier Geschäftsführer, zusammen mit einem weiteren Partner. Zudem gibt’s eine Immobilien-Verwaltungsgesellschaft, in die laut Wisgott der Mediziner Fred Maleika als Investor eingestiegen ist.

Jetzt plant Wisgott eine deutliche Vergrößerung der Seniorenresidenz: Parallel zum bestehenden Hauptgebäude soll auf der Tiefgarage ein in etwa gleich großer Neubau entstehen. Das alte Haus Pflaume, bisher nur für Büros genutzt, wird abgerissen. „Dadurch kann die Zahl der Bewohner auf 155 steigen“, sagt Wisgott.

Die Vergrößerung ist aber nicht alleine der Grund für die Neubaupläne: „Das Pflegestärkungsgesetz fordert, dass alle Pflegehäuser eine deutlich höhere Einzimmerquote bekommen“, erklärt Wisgott.

Bisher verfüge sein Haus über zwei Drittel Doppelzimmer und ein Drittel Einzelzimmer. Diese Quote werde sich durch den Neubau deutlich erhöhen. Zudem solle der Ost-Trakt des Altbaus aufgestockt werden, um darin mehr Personalwohnungen unterzubringen. Ein gewaltiges Vorhaben also: „Wir sprechen von einer Investitions-Summe von etwa fünf Millionen Euro“, so Wisgott.

Der Rottacher Gemeinderat hat das Vorhaben in seiner Sitzung einstimmig befürwortet. „Die Seniorenresidenz ist wichtig für uns“, meinte Bürgermeister Christian Köck (CSU). Der Bedarf werde eher steigen. Der Investor habe auch klar bekundet, dass sich an der Nutzung als Pflegeheim nicht ändern werde. Das sei Voraussetzung für die Genehmigung.

Johanna Ecker-Schotte (FWG) merkte an, die Gemeinde möge dem Betreiber vor Augen führen, dass die Schaffung von Personalwohnungen sehr wichtig sei. Köck nickte. Die Gemeinde sei leider nicht in der Lage, Wohnraum anzubieten.

Mit seinem Votum folgte der Gemeinderat der Empfehlung des Ortsplanungsausschusses, der das Gelände zudem bei einem Ortstermin unter die Lupe genommen hatte.

Erhalten bleiben nach dem Umbau übrigens die Spielgruppe der Gemeinde, die in den Räumen der Seniorenresidenz untergebracht, Gleiches gilt für den Streichelzoo.

Nach dem Umbau, erklärt Wisgott, wolle er auch den Bereich Tagespflege noch erweitern. Schon jetzt kommen täglich vier, fünf Senioren, die tagsüber betreut werden, um pflegende Angehörige zu entlasten. Dabei, so Wisgott, halte die Einrichtung bewusst an dem Konzept fest, Buchungstermine flexibel zu handhaben: „Zu uns kann man Senioren auch mal ein paar Stunden bringen.“

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