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Spitzenköche servieren bei dem Festival Sterneküche zu erschwinglichen Preisen.

Rottacher Sternekoch Michael Fell macht bei „Taste of München“ mit

Fell: „Ich zeige den Leuten, wie’s am Tegernsee schmeckt“

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Beim Kulinarik-Festival „Tast of München“ tischen Spitzenköche im Englischen Garten in München auf. Auch der Rottacher Sternekoch Michael Fell (54) ist dabei. Ein Interview.

Rottach-Egern/München – Normalerweise steht Sternekoch Michael Fell in den Dichterstub’n der Egerner Höfe in Rottach-Egern am Herd. Vom 3. bis 6. August schwingt er im Englischen Garten in München den Kochlöffel: beim Kulinarik-Festival „Taste of München“. 15 Spitzenköche aus München und der Region bieten dabei Sterne-Küche zu erschwinglichen Preisen. Im Interview erklärt der 54-Jährige, was die Teilnahme an dem Festival für ihn bedeutet.

-Herr Fell, Sie sind sicherlich stolz, dabei sein zu dürfen?

Ja sicher, weil es eine einmalige Sache ist in Deutschland. Dieses Festival findet überall weltweit statt. In Paris, London Melbourne und Tokio, und eben nur einmal in Deutschland. Die namhaftesten Gastronomen sind da am Start.

-Haben Sie sich um eine Teilnahme beworben, oder sind Sie ausgewählt worden?

Die Veranstalter vom Event- und Managementkonzern IMG sind auf mich zugekommen. Ich war vom ersten Augenblick an begeistert, Menschen auf einem Festival eine hochwertige Küche zugänglich machen zu können, die auch vom Preis her attraktiv ist.

-Sterneküche für ein paar Euro also.

Die Eintrittskarten kosten zwischen 16 und 19 Euro, und die einzelnen Gerichte zwischen fünf und acht Euro. Das ist schon interessant.

-Was steht denn bei Ihnen auf der Speisekarte?

Es gibt Bäckchen vom Bayerischen Landschwein mit Echinger Garnele, Äbler Linsen und Curry, geräucherten Wildkräuterfonds mit Kabeljau und Kartoffelschaum, Gut Steinbacher Apfel-Streusel mit Mandelrahm und Tegernseer Herrengulasch mit Krautfleckerl und Spinatknödel.

-Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die Gerichte ausgewählt?

Für die Egerner Höfe und überhaupt die Moltke-Gruppe sind Regionalität und Heimat die großen Überschriften. Deshalb werden wir viele Grundprodukte aus der Region verwenden. Wir haben zum Beispiel den Aribo-Ochsen, der wirklich in Rottach-Egern an der Aribostraße aufgewachsen ist. Dann verarbeiten wir Wiesenkräuter zu einem Fonds. Und das Tegernseer Herrengulasch zeigt den Leuten, wie es am Tegernsee schmeckt – mit Charakter und gut. Eben so, wie die Menschen hier sind.

- Ist das Kochen auf dem Festival für Sie eine Herausforderung, technisch gesehen? Steht da nur ein kleiner Herd in einem Pavillon?

Wir haben da Küchengeräte, die ausgeliehen wurden, verschiedene Öfen, Konvektomaten. Das ist alles ziemlich professionell aufgebaut.

gr

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