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Bürgermeister Christian Köck.

Rottachs Bürgermeister wurde viereinhalb Stunden operiert

Christian Köck: So passierte der Unfall

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Der Arm ist eingepackt, der Körper voll mit Schmerzmitteln. Vom Krankenbett aus berichtet Rottachs Bürgermeister Christian Köck über seinen Unfall.

Rottach-EgernAm Sonntag war Rottachs Bürgermeister Christian Köck bei einer Fahrradtour schwer gestürzt und hatte sich dabei einen komplizierten Bruch des rechten Ellenbogens zugezogen. Seitdem liegt Köck im Kreiskrankenhaus Agatharied, der rechte Arm ist dick eingepackt, der Körper voller Schmerzmittel. Die Nachricht vom Unfall hat viele Bürger bewegt. Auf merkur.de und über den Facebook-Auftritt der Tegernseer Zeitung, stellten sie ihre besten Genesungswünsche für den Rathauschef ins Netz. Auch im Rathaus trudelten unzählige gute Wünsche ein.

Die Tegernseer Zeitung hat Christian Köck am Handy erreicht. Vom Krankenbett aus, das er noch bis Montag hüten muss, schildert er im Detail, was sich am Sonntag abgespielt hat: „Ich war mit meinem E-Bike auf dem Heimweg von einem Ausflug am Wallberg“, erzählt der Rathauschef. „Auf der abschüssigen Georg-Hirth-Straße, die von der Parkplatz-Ausfahrt abzweigt, ist es passiert. Die Straße ist dort holprig, hat kleine Sprünge, was wir von der Gemeinde übrigens schon lange mal ausbessern wollten. Ich bin wohl in einen Sprung geraten, hab’ aber leider nicht hinten, sondern vorne gebremst und wurde über den Lenker geschleudert. Weil ich meinen Rücken schonen wollte, hab’ ich mich wohl instinktiv auf die Seite fallen lassen und bin mit dem Ellenbogen auf den Weg geknallt.“

„Der Unfall ärgert mich unheimlich“

Sanitäter brachten den 45-Jährigen ins Krankenhaus, wo er in der Notaufnahme erstversorgt und dann operiert wurde. Eine OP, die es in sich hatte. „Sie hat viereinhalb Sunden gedauert“, berichtet Köck. Er weiß jetzt, dass der Knochen das Radialgelenk durchschlagen hat. In meinem Arm sind Schrauben und eine Platte.“ Er weiß auch, dass die OP gut gelaufen ist. „Die Ärzte haben gute Arbeit geleistet, mein Respekt“, sagt Köck. Der Unfall ärgere ihn unheimlich, wo er doch nach seiner Rücken-OP im vergangenen Jahr und einer langen Reha auf so gutem Weg gewesen sei.

„Danke für die Gesesungswünsche“

Dass er erneut im Rathaus fehle, sei bedauerlich. Aber er sei dankbar und froh, dass er in Josef Lang einen so flexiblen und erfahrenen Stellvertreter und überhaupt eine so gute Rathaus-Mannschaft habe. Bedanken möchte er sich aber auch für die vielen Genesungswünsche. „Ich habe sie nur leider noch nicht beantworten können, da dies meine rechte Hand einfach nicht erlaubt.“ Jedenfalls möchte er so schnell wie möglich wieder ins Rathaus zurück. Wann dies genau der Fall ist, könne er jetzt noch nicht sagen. Der Arm müsse erst wieder beweglich werden. „Und da muss ich mir einfach Zeit geben“.

gr

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