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Kein schöner Anblick: Eine Münchner Firma hatte den Abbruch begonnen, aber nicht beendet. Jetzt hat Tengelmann das Grundstück zurückgekauft. 

Münchner Firma hinterlässt Ruine

Ruine am Tegernsee: Münchner hinterlässt Trümmerfeld in Rottacher Nobelviertel

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Eine Ruine und Schuttberge in teuerster Wohnlage: An der Rottacher Rosenstraße hat eine Münchner Firma ein Bild der Verwüstung zurückgelassen. 

Rottach-EgernEin Trümmerfeld in bester Rottacher Wohnlage. „Für die Nachbarn ist das eine Zumutung“, weiß Bürgermeister Christian Köck (CSU). Was an die Folgen eines schweren Erdbebens erinnert, zeugt von unternehmerischen Verwerfungen. Eine Münchner Wohnungsbaugesellschaft hatte das Grundstück in der Rosenstraße gekauft und mit dem Abbruch des Altbestands begonnen. Doch dem Unternehmen ging offenbar die Puste aus. Der Abbruch wurde abgebrochen. Geblieben sind eine Ruine und Schuttberge auf dem Grundstück – seit etwa einem Jahr. Jetzt endlich ist ein Termin gesetzt: Anfang Mai dürfte sich das Gelände wieder in einem ordentlichen Zustand befinden.

So steht es in einem Brief von Bauunternehmer Ernst Tengelmann, den Bürgermeister Köck bei der Sitzung des Bauausschusses verlas. Die Tengelmann Immobilienmanagement GmbH hatte das Grundstück erst an die Münchner Wohnbaufirma verkauft und jetzt wieder erworben. Tengelmann sei das Ganze äußerst unangenehm, erklärte Köck. Der Unternehmer wohne selbst in der Gegend und habe schon längst eine Firma beauftragt, den Abbruch zu Ende zu führen. Doch leider sei kein früherer Termin zu bekommen gewesen. „Die Firmen haben ja alle so viel Arbeit, das ist ein Fiasko“, berichtete Köck.

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Ende dieses Monats würden die Arbeiten aber nun erfolgen. „Wir sind weit entfernt davon, Tengelmann für das zu brandmarken, was da passiert ist“, betonte Köck. Das Unternehmen arbeite stets sauber.

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Auf den Abriss des Bestands will Tengelmann den Neubau von vier Einfamilienhäusern mit Tiefgarage folgen lassen. Einem entsprechenden Antrag auf Vorbescheid stimmte der Bauausschuss einmütig zu.  


Anm. d. Red.: In einer vorherigen Version des Berichts war fälschlicherweise von einem Anwesen am Parkweg die Rede. Dies haben wir korrigiert.

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