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Urlaub im Almwagen: Marion und Stefan Wickel aus Wilhelmshaven haben fünf Tage in Daniels Glasls Almwagen „Max“ gelebt.

Urlauber im Interview

Tiny-House-Gäste begeistert: „Hier muss man auf nichts verzichten“

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Mit seinem Tiny-House-Projekt ruft Daniel Glasl Begeisterung hervor. Wir haben mit zwei Urlaubern gesprochen, die fünf Tage lang in der „kleinen Heimat“ gelebt haben. 

Rottach-Egern – Auf die Größe kommt es nicht an, sagen Marion (54) und Stefan Wickel (50) – das Ehepaar aus Wilhelmshaven an der Nordsee hat seinen Urlaub am Tegernsee verbracht. Aber nicht im Hotel, sondern im Almwagen von Daniel Glasl, der nun auf eine Nominierung für den Tourismuspreis hofft. Wir haben mit Marion Wickel über ihre Eindrücke gesprochen.

Frau Wickel, wie sind sie auf den Almwagen „Max“ aufmerksam geworden?

Ich habe mehr zufällig in der Zeitschrift „Das goldene Blatt“ einen Artikel über Daniel und sein Tiny House gesehen. Ich arbeite als Friseurin und bin darauf gestoßen, als eine Kundin darin geblättert hat. Ich fand die Idee witzig.

Wie kam es zu dem Entschluss, sich im Almwagen einzuquartieren?

Das habe ich meinem Mann zum 50. Geburtstag geschenkt – da sollte es natürlich etwas besonderes sein. Er hat im Vorfeld erzählt, dass seine Chefin gerne mit dem Wohnwagen verreist, und dass er sich das auch vorstellen könnte. Dann hab’ ich gesagt: „Ich nicht“ (lacht). Als ich dann dieses Tiny House gesehen habe, hat mir das aber auf Anhieb gut gefallen: die Optik, das Design und der Ofen. Außerdem steh’ ich auf ausgefallene Sachen. Und die bergige Gegend gefällt uns sowieso, wir waren ja schon mal hier.

Was fehlt Ihnen im Tiny House im vergleich zu herkömmlichen Unterkünften?

Nichts. Hier muss man wirklich auf nichts verzichten. Der Almwagen ist wirklich luxuriös, es gibt sogar ein Badezimmer mit einer richtig tollen Dusche. Man fühlt sich hier nicht wie in einem Hotelzimmer, sondern wie in einem kleinen Haus.

Das heißt, wir dürfen in Zukunft weitere Gäste aus dem Norden der Republik erwarten?

Ja, wir werden das auf jeden Fall weiterempfehlen. Für Leute, die keinen Massentourismus wollen, ist das eine echte Alternative. Unsere Kinder sind schon ganz gespannt auf unsere Eindrücke und auch der Freundeskreis ist neugierig.

Welche Eindrücke können Sie denn von Ihren Unternehmungen schildern?

Wir haben jeden Morgen erst einmal ganz entspannt gefrühstückt und sind dann aufgebrochen. Wir waren zum Beispiel in Garmisch-Partenkirchen, wo ich früher für eine Weile gelebt habe. Im Zuge dessen haben wir gleich noch Schloss Neuschwanstein besichtigt. Und wir sind mit der Romantik-Gondel den Wallberg hinauf gefahren. Das haben uns unsere Kinder geschenkt.

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